handball Uerdinger erkämpfen sich gegen Eintracht Hagen ein 30:30-Remis. Ein Punkt fehlt noch zum zehnten Platz.

Heider Thomas (Mitte) setzt von zwei Hagener Abwehrspielern bedrängt zum Torwurf an.
Heider Thomas (Mitte) setzt von zwei Hagener Abwehrspielern bedrängt zum Torwurf an.

Heider Thomas (Mitte) setzt von zwei Hagener Abwehrspielern bedrängt zum Torwurf an.

Dirk Jochmann

Heider Thomas (Mitte) setzt von zwei Hagener Abwehrspielern bedrängt zum Torwurf an.

Uerdingen. Dank eines 30:30 (13:17) gegen Eintracht Hagen verbesserte sich der SC Bayer 05 Uerdingen in der Handball-Regionalliga auf Platz elf. Nur noch ein Punkt fehlt zum rettenden zehnten Platz, den die Bergischen Panther. "Gegen Hagen einen Punkt zu holen, ist okay. Doch wir hätten gewinnen können und haben dann fast noch verloren”, sagte Spielertrainer Jörg Förderer.

Dass Eintracht Hagen nach wie vor eine Topadresse im Regionalliga-Handball ist, bewies die Mannschaft von Trainer Michael Wolf vor allem in der ersten Hälfte. Immer wieder kamen die Gäste mit blitzschnellen Kontern zum Erfolg. Doch damit war nach dem Seitenwechsel Schluss. Uerdingen holte Tor um Tor auf und machte aus einem 15:18-Rückstand eine 20:19-Führung (41.), die Linkshänder Stephan Windrath erzielte. Hagen wirkte geschockt, als Uerdingen auf 25:23 erhöhte. Denn Bayer präsentierte sich im Vergleich zur Hinrunde, als es eine deftige 26:37-Niederlage setzte, spielerisch eben deutlich verbessert.

Die beiden Außen Fietze und Schult überzeugen endlich wieder

Eine Topleistung boten endlich auch die Außenspieler Gerrit Fietze und Alexander Schult, der mustergültig eingesetzt, den umjubelten 30:30-Ausgleich markierte. Zuvor führte der SC Bayer jedoch schon 28:25, ließ sich die Führung wieder abjagen, lag mit 28:29 und 29:30 schon hinten. "Die Mannschaft hat in der Schlussphase Angst vor dem Sieg gehabt. Wir haben nach der deutlichen Führung leichtfertig Tore zugelassen”, ärgerte sich Förderer.

Zudem vergaben Sebastian Schlierkamp und Tobias Reich auch noch jeweils einen Siebenmeter. An mangelnden Chancen lag es also nicht. Mit nur zwei Zeitstrafen auf jeder Seite boten beide Mannschaften eine absolut faire Partie. Der Zündstoff vergangener Jahre zwischen beiden Teams ist längst erloschen.

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