Königshof ist bereits am Dienstag im Pokal im Einsatz.

Königshof. Mit einem hauchdünnen 32:31(16:12)-Erfolg beim TV Jahn Hiesfeld erledigte Adler Königshof erwartungsgemäß seine Hausaufgaben in der Handball-Oberliga. Dass es noch einmal eng wurde, hatten sich die Krefelder allerdings selbst zuschreiben. Doch ausruhen dürfen sich die Akteure von Trainer Olaf Mast auf den dünnen Lorbeeren nicht, denn spannende Pokalfights stehen in den nächsten Tagen ins Haus.

Bereits am Dienstagabend (20.30 Uhr) wird in der Sporthalle Reepenweg das Kreispokal-Halbfinale gegen den Lokalrivalen und Verbandsligisten Hülser SV angepfiffen. Am Samstag empfangen die Königshofer außerdem den Regionalligisten HSG Rheinbach-Wormersdorf (20.20 Uhr) in der zweiten WHV-Pokalrunde. Keine unlösbare Aufgabe für den heimischen Oberligisten, denn Rheinbach schwebt in akuter Abstiegsgefahr, erlaubte sich am Samstag zudem eine blamable 28:34-Niederlage beim abgeschlagenen Schlusslicht Bayer Dormagen II, vor den Augen von Adler-Coach Olaf Mast: "Wir werden uns gut auf Rheinbach einstellen, dafür ist allerdings eine bessere Abwehrleistung als in Hiesfeld notwendig. Sich fast 20 Tore in 30 Minuten einschenken zu lassen ist für ein Oberliga-Spitzenteam definitiv zu viel. Es fehlte einfach die Bereitschaft sich dem Gegner entgegen zu stemmen. Darüber wird zu reden sein.”

Nachdem Königshof sogar den 31:31-Ausgleich kassiert hatte, sorgte der erneut stark aufspielende Torjäger Fabian Bednarzik für den Siegtreffer. Bednarzik führt nun gemeinsam mit Christopher Bath die interne Adler-Torjägerliste mit 92 Toren an. Bath kam nach seinem Daumenbruch nur zu einem Kurzeinsatz und warf vier Tore, davon drei Siebenmeter. Eine gute Leistung bot zudem Adler-Allrounder Torsten Spoo, der sich dreimal in die Torschützenliste eintrug. ps

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