27:33-Pleite gegen Jahn Hiesfeld. Es fehlt ein Lenker.

Krefeld. Beim Handball-Oberligisten Adler Königshof läuft es einfach nicht rund. Mit 27:33 (12:16) unterlag die Mannschaft von Trainer Dirk Wolf nun völlig verdient dem TV Jahn Hiesfeld und krebst weiter im Tabellenkeller herum.

Nach der dritten Heimniederlage ist die Analyse jedoch schon beendet. Trainer wie Vorstand haben erkannt, dass im Adler Team ein Denker und Lenker fehlt. Der soll nun mit Hochdruck für die neue Saison gesucht werden. Ohne den erkrankten Tim Christall fehlte den Adlern auf der rechten Seite zudem die Durchschlagskraft. Zwar rannte und kämpfte das Team wie gewohnt, doch vieles blieb Stückwerk.

Zahlreiche Aktionen wurden überhastet abgeschlossen. So führten die Gäste schon beim Seitenwechsel und stellten mit Maximilian Reede den überragenden Spieler. Der 23-jährige und 2,05 Meter lange Hiesfelder, der vor zwei Jahren noch in der Bezirksliga spielte, setzte den Adler-Torhütern elf Tore ins Netz und dürfte bereits im Notizbuch von Adler-Chef Thomas Wirtz zu finden sein.

Nicht belohnt wurde die Aufholjagd der Königshofer in der Schlussphase. Mit einer offenen Manndeckung holten die Gastgeber zwar Tor um Tor auf. Nach dem 27:29-Anschluss durch Kai Wingert keimte Hoffnung auf.

Doch die Gäste schlugen nun vier mal eiskalt zurück und hatten in der Schlussphase auch noch den besseren Keeper auf ihrer Seite. Bereits am Mittwoch (20.15 Uhr) gastieren die Adler zum nächsten Meisterschaftsspiel in Langenfeld. Zwei Tage danach steht schon das Kreisderby beim TV Vorst auf dem Programm.

Treudeutsch Lank bezog eine 22:29 (11:13)-Niederlage beim einstigen Meisterschaftsfavoriten TV Aldekerk. Dennoch war Trainer Hubert Krouß zufrieden: „Vor dem Seitenwechsel haben wir gut gespielt und das Spiel offen gehalten. Dann haben wir bei der immensen Hektik vergessen, Handball zu spielen und sind deutlich in Rückstand geraten“. Treudeutsch musste auf den erkrankten Spielmacher Tim van Bösekom verzichten. ps

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