Krefelder klettern nach 25:23-Erfolg gegen Gladbeck auf Rang drei.

Krefeld. Die HSG Krefeld fand mit viel Mühe und nach einer großen kämpferischen Leistung mit einem 25:23 (11:13)-Erfolg über den VfL Gladbeck in die Erfolgsspur zurück. Mit 9:3 Punkten übernahmen die Krefelder damit den dritten Tabellenplatz. Zu–versicht strahlte Trainer Olaf Mast schon vor dem Anpfiff aus, denn bis auf den Langzeitverletzten Mirko Szymanowicz hatte er doch alle Mann an Bord.

Spielmacher Tim Gentges zog zunächst die Fäden, scheiterte jedoch mit seiner zweiten Aktion bereits am Gladbecker Lattenkreuz. Doch nach dem Führungstreffer durch Linkshänder Maik Schneider fanden die Gastgeber gut ins Spiel.

Nach dem 4:3 durch Stephan Pletz folgte Tor um Tor, die 9:4-Führung durch Gerrit Kuhfuß war keine Überraschung. „Wir haben bis dahin gut gespielt, dann völlig die Linie verloren und mit gebremstem Schaum gespielt. Gladbeck sah da schon alle Felle davonschwimmen. Aber wir sind eben noch keine Spitzenmannschaft: Mein Team ist vom Kopf her einfach noch nicht soweit“, hatte Mast eine Erklärung parat.

Doch bis es zum Sieg reichte, wurden die Zuschauer auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Denn nach der 11:8-Führung (18.) blieben die Gastgeber 14 Minuten lang ohne Tor.

Kurz vor seiner Sehnenverletzung im linken Fuß traf Pletz zum 12:14. Doch nur zögerlich übernahmen die Krefelder die Initiative, und nach dem 20:19 für den VfL ging das Zittern los. Als der überragende Kuhfuß 41 Sekunden vor dem Abpfiff der schwachen Unparteiischen Christian und David Hannes aus dem Oberbergischen das 24:22 erzielte, schien die Entscheidung gefallen. Doch die Gäste schafften nochmals den Anschluss, ehe Kapitän Thomas Pannen sechs Sekunden vor dem Ende eiskalt den Sieg sicher stellte. ps

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