Der TV kassiert eine Niederlage beim Schlusslicht, und die Zweite verliert das Derby. Treudeutsch Lank siegt auch in Kaldenkirchen.

Gerrit Held (l.) vom TV Oppum im Würgegriff von Sebastian Welsch, der mit Germania im Bezirksliga-Derby mit 35:31 triumphierte.
Gerrit Held (l.) vom TV Oppum im Würgegriff von Sebastian Welsch, der mit Germania im Bezirksliga-Derby mit 35:31 triumphierte.

Gerrit Held (l.) vom TV Oppum im Würgegriff von Sebastian Welsch, der mit Germania im Bezirksliga-Derby mit 35:31 triumphierte.

Andreas Bischof

Gerrit Held (l.) vom TV Oppum im Würgegriff von Sebastian Welsch, der mit Germania im Bezirksliga-Derby mit 35:31 triumphierte.

Krefeld. Handball-Verbandsligist TV Oppum lässt derzeit kein Fettnäpfchen aus. Bei der 29:38 (15:15)-Niederlage beim Schlusslicht TV Walsum-Aldenrade blamierte sich der TVO bis auf die Knochen. Die 35:39-Niederlage gegen Kaldenkirchen in der Vorwoche war demnach keine Eintagsfliege. Beim Altmeister knirscht es hinter den Kulissen heftig. Die Mannschaft ist zerstritten, es fehlt der Häuptling, nachdem Trainer Torsten Klottig freiwillig das Handtuch warf und ein Nachfolger nach wie vor fehlt.

Der Vorstand um Vize Eugen Rinsch versucht derzeit Sponsoren, einen neuen Trainer und damit ein Gesamtkonzept unter einen Hut zu bringen: "Wir wissen, dass es an einigen Stellen brennt, doch es stehen Gespräche, auch mit der Mannschaft aus und mit halben Sachen und schnell gestrickten Entscheidungen gehen wir nicht an die Öffentlichkeit”, sagte Rinsch.

Beim Gastspiel in Aldenrade führten die Oppumer mit 20:16 (35.) ehe der Schuss nach hinten losging. Ohne Moral, ohne die rechte Einstellung und jeder Menge Undiszipliniertheiten waren dem deutlich unterlegenen Gegner Tür und Tor geöffnet. Die tollen Tage in Oppum haben schon etwas früher begonnen.

So passte dann auch die 31:35 (14:18)-Niederlage der zweiten Mannschaft im Oppumer Bezirksliga-Lokalderby gegen die DJK Germania ins Bild. Vor gut 200 Zuschauern revanchierte sich die routinierte Germania bei den Oppumer Youngstern für die 25:32-Hinspielniederlage. Beide Teams haben mit dem Aufstieg nichts mehr zu tun. Klarer Favorit ist die Turnerschaft St. Tönis.

Mit 8:2 Punkten aus den vergangenen fünf Spielen zeigt die Formkurve beim Verbandsligisten Treudeutsch Lank eindeutig nach oben. Jüngster Coup ist der 31:29 (14:12)-Erfolg beim TSV Kaldenkirchen. Trotz etlicher personeller Probleme schafften es die Lanker, ihre Fehlerquote gering zu halten. Bestnoten im Team von Trainer Jürgen Hampel verdienten sich Rechtsaußen Andreas Schlungs (5) und Torjäger Sebastian Platen (11).

Der Krefelder Turnklub baut dank eines 36:34 (20:17)-Erfolgs über den SV Straelen seine Position als Tabellendritter der Landesliga aus. Auch ohne Trainer Peter Oehlers (beruflich verhindert), der von Lars Albert ersetzt wurde, bestimmten die Gastgeber das Spiel. Doch selbst eine 35:31-Führung (55.) reichte nicht. Straelen verkürzte dank seines überragenden Torjägers Carsten Hilsemer (17) auf 34:35, doch KTK-Angreifer Benedikt Seibel schaffte kurz vor dem Schlusspfiff den Siegtreffer.

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