Aufsteiger bringt Lobberich an den Rand einer Pleite.

Markus Tillmann (Nummer 11), Kreisläufer beim Hülser SV, holte mit seinem Team ein 28:28 gegen den TV Lobberich.
Markus Tillmann (Nummer 11), Kreisläufer beim Hülser SV, holte mit seinem Team ein 28:28 gegen den TV Lobberich.

Markus Tillmann (Nummer 11), Kreisläufer beim Hülser SV, holte mit seinem Team ein 28:28 gegen den TV Lobberich.

Andreas Bischof

Markus Tillmann (Nummer 11), Kreisläufer beim Hülser SV, holte mit seinem Team ein 28:28 gegen den TV Lobberich.

Krefeld. Verbandsliga-Aufsteiger Hülser SV mischt in der neuen Liga munter mit. Beim 28:28 (17:14) Unentschieden hatte die Mannschaft von Trainer Jürgen Pannenbecker den Meisterschaftsfavoriten TV Lobberich lange Zeit am Rande einer Niederlage. Am Ende waren beide Teams mit der Punkteteilung zufrieden. "Ich habe heute ein hochklassiges Verbandsligaspiel gesehen. Wir haben zu viele Fehler gemacht und die darf man sich gegen so starke Hülser nicht erlauben”, sagte Lobberichs Trainer Dieter Pietralla.

Bis zum 25:21 (48.) durch Kreisläufer Markus Tillmann wähnten sich die Gastgeber auf der Siegerstraße. Doch nun kam Lobberich besser ins Spiel, zumal die Hülser Torgaranten Tom Thelen und Tobias Eickmanns das Gästetor nicht trafen. Als der Ex-Hülser Dennis Föhles gar das 27:26 (57.) für die Gäste erzielte schien die Begegnung zu kippen.

Christian Bothe schaffte 22Sekunden vor dem Abpfiff den erlösenden Ausgleich. "Wir hätten eigentlich gewinnen müssen. Doch am Ende konnten wir konditionell nicht mit Lobberich mithalten. Das ist eine bittere Erkenntnis”, meinte HSV-Trainer Pannebecker, der das Remis dennoch als Punktgewinn wertete.

Mächtig unter die Räder kam der TV Oppum beim 19:30 (9:18)-Debakel beim TV Schwafheim. "Meine Mannschaft hatte heute einen Blackout. Bei uns lief offensiv wie defensiv nichts zusammen. Das Spiel müssen wir schnell abhaken, denn am Sonntag steht der Hülser SV vor der Tür”, meinte Oppums Trainer Torsten Klottig.

Mit einem 30:26 (17:13)-Erfolg beim TV Walsum/Aldenrade fuhr Treudeutsch Lank im dritten Saisonspiel den ersten Sieg ein. Auch ohne den erkrankten Spielmacher Tim van Bösekom konnten sich die Lanker im Kellerduell sicher durchsetzen. Ein starker Rückhalt war Torhüter Toni Leygraf. Überhaupt nicht in den Griff bekamen die Gastgeber Lanks Angreifer Sebastian Platen auf der halbrechten Rückraumposition. Er warf elf Tore.

Landesligist Turnklub Krefeld ist auf dem besten Wege, wie im Vorjahr mit 8:0 Punkten in die Saison zu starten. Beim dritten Sieg in Folge siegte das Team von Trainer Peter Oehlers nun mit 24:23 (14:12) gegen den HSV Rheydt. "Wir haben nach dem 15:20-Rückstand Dank einer guten Moral und großem Siegeswillen verdient gewonnen”, sagte Oehlers. -ps

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