Die Abwehr wird heute gegen den VfL Gladbeck gefordert sein.

Co-Trainer Alwin op de Hipt (l.) vertrat in dieser Woche den beruflich verhinderten Coach Olaf Mast (r.). Beide arbeiteten schon zu Bayer-Zeiten zusammen. (DJ)
Co-Trainer Alwin op de Hipt (l.) vertrat in dieser Woche den beruflich verhinderten Coach Olaf Mast (r.). Beide arbeiteten schon zu Bayer-Zeiten zusammen. (DJ)

Co-Trainer Alwin op de Hipt (l.) vertrat in dieser Woche den beruflich verhinderten Coach Olaf Mast (r.). Beide arbeiteten schon zu Bayer-Zeiten zusammen. (DJ)

Jochmann, Dirk (dj)

Co-Trainer Alwin op de Hipt (l.) vertrat in dieser Woche den beruflich verhinderten Coach Olaf Mast (r.). Beide arbeiteten schon zu Bayer-Zeiten zusammen. (DJ)

Krefeld. Die Drittliga-Handballer der HSG Krefeld haben beim 31:27-Auswärtssieg in Gummersbach jede Menge Selbstvertrauen getankt. Die Defensivabteilung legte in dem Spiel eindeutig den Grundstein zum Sieg. Die Spieler um die Mittelachse Stephan Pletz und Michael Wittig sind heute Abend (20 Uhr, Halle Königshof) gegen den VfL Gladbeck erneut gefordert. Denn mit Max Krönung (28 Tore), Thorben Mollenhauer (24) und Lukas Krings (17) stellen die Gladbecker in ihrem zweiten Jahr nach dem Aufstieg bislang einen höchst schlagkräftigen Angriff.

Niklas Weis als bester HSG-Torjäger hat bisher 25 Treffer erzielt

Die Top-Angreifer auf HSG-Seite haben da noch Nachholbedarf, denn Niklas Weis (25) Stephan Pletz (19) und Tim Gentges (17) liegen in der Gesamtwertung im Vergleich schon etwas zurück. „Trotz der guten Angriffsleistung überzeugt mich vor allem die VfL-Abwehr. Sven Deffte ist ein starker Abwehrchef, den es erst einmal auszustechen gilt“, sagt HSG-Co-Trainer Alwin op der Hipt, der Geduld von den Spielern fordert. Der massive 6:0-Abwehrblock sei nicht im Hurra-Stil zu nehmen. In drei Gladbecker Spielen schafften die Gegner nicht die 30-Tore-Marke, nämlich Neuss (22), Duisburg (28) und Hagen (25). Lediglich Leichlingen erzielte im jüngsten Spiel 33 Tore.

Op de Hipt vertrat in der abgelaufenen Woche Cheftrainer Olaf Mast, der beruflich unabkömmlich war. Er konnte zum Training den kompletten Kader begrüßen. Auch Torhüter Malte Jaeger war wieder dabei. „Seine Lücke haben wir mit Dominic Heesen schon sehr gut geschlossen. Da macht sich die Kooperation mit dem Zweitspielrecht bei Adler Königshof positiv bemerkbar“, sagte op de Hipt.

Ein Wiedersehen gibt es heute mit Tobias Reich. Der 23-jährige Ex-Uerdinger wechselte nach der HSG-Fusion zum VfL Gladbeck, weil die HSG gezwungen war sich von gleich zwei Kreisläufern zu trennen. Für Reich eine damals harte Entscheidung, denn der gebürtige Dülkener war in der Mannschaft beliebt und ist nach wie vor eng mit HSG-Goalgetter Niklas Weis befreundet.

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