Die Rückkehr des Trainers macht sich für die Uerdinger beim 31:27-Erfolg in Ibbenbüren gleich bezahlt.

Jörg Förderer ist auf dem Spielfeld offenbar noch nicht zu ersetzen.
Jörg Förderer ist auf dem Spielfeld offenbar noch nicht zu ersetzen.

Jörg Förderer ist auf dem Spielfeld offenbar noch nicht zu ersetzen.

Jörg Förderer ist auf dem Spielfeld offenbar noch nicht zu ersetzen.

Uerdingen. Jörg Förderer ist für den Handball- Regionalligisten SC Bayer Uerdingen als Spieler unverzichtbar. Nach drei vergeblichen Anläufen, eine Partie ohne den 36-Jährigen zu gewinnen, und sieben Niederlagen in Folge, gelang endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Mit Förderer als Denker und Lenker gelang beim Abstiegskonkurrenten Ibbenbürener Spielvereinigung ein 31:27 (13:17)-Erfolg.

Der erst in der Schlussphase errungene Sieg darf getrost in die Kategorie Schwerstarbeit eingestuft werden. "Das war für mich ein überraschender Erfolg, den ich so nicht erwartet hatte. Ich habe zwar sieben Siege für den Klassenerhalt auf meiner Rechnung. Doch die Punkte heute kommen auf die Rechnung oben drauf", freute sich Förderer.

Besser ins Spiel fanden zunächst die Gastgeber. Schnell führte Ibbenbüren mit 12:5 und 15:8 (22.), doch die Gäste konnten zur Pause zumindest auf vier Tore verkürzen. Bis dahin hatten die Bayer-Angreifer fünf glasklare Chancen vergeben, später kamen drei weitere hinzu.

In der Schlussphase ist auf Pannen und Christall Verlass

Die Entscheidung fiel kurz vor Schluss. Nachdem sich die Gastgeber nicht absetzen konnten, gelang Tim Christall fünf Minuten vor dem Schlusspfiff der 27:27-Ausgleich. Uerdingen hatte die besseren Nerven und legte durch Regionalliga-Torschützenkönig Thomas Pannen (155 Tore) sowie Tim Christall nach. Die Moral bei den Gastgebern war gebrochen. "Das war Balsam für die Seele. Jetzt können wir zu Hause gegen Soest nachlegen", sagte Obmann Manfred Fothen.

Obwohl wegen etlicher Pokalspiele der Regionalligaspielbetrieb am nächsten Wochenende ruht, legen sich die Uerdinger nicht auf die faule Haut. Für das gesamte Wochenende setzte Förderer ein Intensivtraining an. "Ich will mir keine Vorwürfe anhören, wir hätten nichts unternommen, um den Klassenerhalt zu verhindern."

Dem freundschaftlichen Verhältnis zwischen Jörg Förderer und Olaf Mast verdanken Krefelds Handballfreunde ein Schmankerl: Am Freitag (18.30 Uhr) treffen der Regionalligist und Verbandsliga-Tabellenführer Adler Königshof in der Bayer-Sporthalle in einem Freundschaftsspiel aufeinander.

Gerüchte um abwanderungswillige Spieler, wies Förderer von sich: "Bei uns musste erst einmal ein Erfolgserlebnis her. Das war mir wichtiger. Mit den Bartmann-Brüdern sowie Pletz und Windrath haben vier Spieler bereits zugesagt. Weitere Gespräche stehen aus."

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