Die Königshofer können mit einem Sieg über Dinslaken den Aufstieg perfekt machen.

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Thomas Wirtz lädt die Mannschaft zur Planwagenfahrt ein.

Thomas Wirtz lädt die Mannschaft zur Planwagenfahrt ein.

Schroers

Thomas Wirtz lädt die Mannschaft zur Planwagenfahrt ein.

Königshof. Die Dramaturgie hätte selbst ein Drehbuchautor von Spitzenformat nicht besser schreiben können: Drei Spieltage vor Saisonende treffen in der Handball-Verbandsliga am Samstag (20 Uhr) im ungeschlagenen Tabellenführer Adler Königshof und dem Tabellenzweiten Rheinwacht Dinslaken die beiden Topteams im Spitzenspiel aufeinander. Doch mit einem Sieg über den zum Saisonstart eigentlich höher gehandelten Ex-Regionalligisten aus Dinslaken würden in der wieder einmal randvoll gefüllten Königshofer Sporthalle allein die Adler die Sektkorken knallen lassen. Der so lang ersehnte Aufstieg in die Handball-Oberliga wäre endlich perfekt.

Mit 46:0 Punkten thront die Mannschaft von Trainer Olaf Mast unangefochten an der Verbandsligaspitze und nimmt dort bereits seit dem sechsten Spieltag die Spitzenposition ein. Verfolger Dinslaken mit Spielertrainer Marius Timofte steht mit sechs Minuspunkten wesentlich schlechter da. Doch selbst ein überraschender Gästesieg würde die Feierlichkeiten allenfalls um ein Wochenende nach hinten schieben: "Natürlich würden wir am liebsten mit einem Sieg im Spitzenspiel am liebsten die Meisterschaft und den Aufstieg feiern. Die Mannschaft ist in der vergangenen Woche unheimlich motiviert und voll konzentriert im Training zur Sache gegangen”, sagte Adlers zweiter Vorsitzender Thomas Wirtz.

Doch der Aufstiegsfavorit ist vorgewarnt, denn im Hinspiel gab es gerade einmal einen hauchdünnen 28:27-Erfolg. Der sicherlich wichtigste Saisonsieg überhaupt. Doch Dinslaken scheint sich schon mit dem zweiten Platz abgefunden zu haben. Gerade zehn Eintrittskarten bestellte der Klub im Vorverkauf.

Die Adler-Fans stehen also vor einem fast lupenreinen Heimspiel. Sollte der Aufstieg gelingen gibt es innerhalb von nur acht Tagen gleich die zweite Aufstiegs-Planwagenfahrt in Krefeld: "Die Hülser sind uns mit ihrem Aufstieg zwar zuvorgekommen, aber die Idee hatten wir schon viel länger”, sagte Wirtz, der nichts von einer Kopie wissen will und die Mannschaft morgen zur großen Rundfahrt einlädt.

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