Königshof muss auf seinen Torjäger verzichten. Der SC Bayer braucht noch acht Siege.

Torjäger Christopher Bath fällt wegen eines Daumenbruchs aus.
Torjäger Christopher Bath fällt wegen eines Daumenbruchs aus.

Torjäger Christopher Bath fällt wegen eines Daumenbruchs aus.

Lübke

Torjäger Christopher Bath fällt wegen eines Daumenbruchs aus.

Uerdingen/Königshof. 14 Spiele hat der SC Bayer Uerdingen noch auf dem Programm, um mit dem zehnten Tabellenplatz, bei sechs Absteigern, den Klassenerhalt in der Handball Regionalliga zu sichern. "Wir brauchen acht Siege, dann bleiben wir drin", glaubt Spielertrainer Jörg Förderer, mit 28 Punkten das Saisonziel einfahren zu können. Doch im VfL Eintracht Hagen erwarten die Uerdinger am Sonntag (16 Uhr, Sportpark) einen schweren Brocken.

Der Tabellenvierte kommt mit der Empfehlung eines 29:28-Erfolges vom Mittwochabend in Spenge in die Seidenstadt, wo in allerletzter Sekunde beide Punkte eingefahren wurden. Vier Siege und fünf Niederlagen lautet nun die Auswärtsbilanz der Hagener, die schon seit Jahren meist von ihrer Heimstärke (14:2 Punkte) profitieren. "Hagen hat eine starke Mannschaft und steht zu Recht dort oben. Nicht zuletzt wollen wir aber gewinnen und versuchen das wieder aus einer stabilen 6:0-Deckung heraus”, sagt Förderer. Das Spiel wurde übrigens kurzfristig auf Sonntag verlegt, weil Uerdinger Spieler aus beruflichen Gründen sonst nicht hätten spielen können. "Hagen hat sportlich fair unserem Anliegen zugestimmt", so Förderer.

Noch eine Rechnung offen hat Oberligist Adler Königshof (Samstag, 19.45 Uhr) im Heimspiel gegen die HSG Düsseldorf II. Mit 28:29 verlor Königshof zum Saisonauftakt recht unglücklich. Verzichten muss Trainer Olaf Mast allerdings auf Torjäger Christopher Bath, der sich im Spitzenspiel in Remscheid den Daumen brach. Drei Wochen Pause lautet die Prognose. So wurde nochmals Stefan von Holtum für die linke Seite reaktiviert. Der Routinier steht als Joker bereit, falls es bei Tim Christall und Zugang Matthias Heinrichs nicht optimal laufen sollte. Da von allen Leistungsträgern bereits Zusagen für die nächste Saison vorliegen, sondiert Mast derzeit mit den Adler-Verantwortlichen den Spielermarkt. Demnach sollen zwei bis drei Verstärkungen her.

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