Die Uerdinger setzen sich nach einigen Anlaufschwierigkeiten beim Aufsteiger HSE Hamm noch klar mit 35:26 durch.

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Heider Thomas (Nr. 18) warf den SC Bayer in Hamm mit dem 11:10 erstmals in Führung.

Heider Thomas (Nr. 18) warf den SC Bayer in Hamm mit dem 11:10 erstmals in Führung.

Andreas Bischof

Heider Thomas (Nr. 18) warf den SC Bayer in Hamm mit dem 11:10 erstmals in Führung.

Uerdingen. Der Start in die 3. Handball-Liga des SC Bayer Uerdingen macht Appetit auf mehr. Mit 35:26 (17:14) besiegte die Mannschaft von Trainer Jörg Förderer den Aufsteiger HSE Hamm.

Dabei waren die Gastgeber wie die Feuerwehr gestartet und wollten mit ihrem Tempo die Gäste offenbar überrollen. Erst nach vier Minuten gelang Fabian Zarnekow der erste Treffer zum 1:4. Doch kurz darauf führte Hamm schon mit 6:2 (7.).

Trainer Jörg Förderer reagierte, brachte Stephan Pletz für Heider Thomas, der erst viel später mit fünf Toren zurückfand. Danach räumte noch Benedikt Köß, der etwas unglücklich agierte, den Kasten für Malte Jäger, der fortan eine starke Leistung zeigte.

Doch erst nach der 9:6-Führung für Hamm schlug Bayer zurück. Torjäger Thomas Pannen, Kreisläufer Jens Beutelt und Rechtsaußen Niclas Weiß schafften im Dreierpack den 9:9-Ausgleich (16.). Wenig später sorgte Heider Thomas mit dem 11:10 für die erste Führung. Zwar vergab Thomas Pannen kurz vor der Pause einen Siebenmeter, in der zweiten Hälfte noch einen weiteren, doch Bayer nutzte gerade das Überzahlspiel geschickt aus und führte zur Pause verdient.

Danach bauten die Gäste den Vorsprung über 25:19 (45.) auf 29:22 (50.) kontinuierlich aus. Fünf Minuten vor dem Ende (31:24) feierte Förderer mit Spielern und Betreuern auf der Bank bereits den Sieg. "Wir sind nur schwer ins Spiel gekommen, haben dann aber mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugt. Letztlich ist der Sieg zu hoch ausgefallen. Doch ich freue mich über die ersten Zähler gegen den Abstieg”, sagte Förderer.

Der Rechtsaußen kümmert sich um das neue Maskottchen

Hinter dem Uerdinger Tor stand übrigens Maskottchen "Pfesel”. Eine feuerrote, pferdeähnliche Kunststofffigur, um die sich Rechtsaußen Gerit Fietze ab sofort liebevoll kümmert. "Unser Maskottchen hatten wir zum zweiten Mal dabei und haben noch nicht verloren”, sagte Fietze. Doch bereits am Samstag (18 Uhr) wartet in der SG Schalksmühle-Halver ein weitaus größerer Brocken auf die Blau-Roten in der Uerdinger Bayer-Halle.

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