Mit einem 38:27-Erfolg setzen die Königshofer ihre unheimliche wirkende Siegesserie fort.

„Adler“ Nils Wallrath trug sich fünf Mal in die Torschützenliste ein.
„Adler“ Nils Wallrath trug sich fünf Mal in die Torschützenliste ein.

„Adler“ Nils Wallrath trug sich fünf Mal in die Torschützenliste ein.

DJ

„Adler“ Nils Wallrath trug sich fünf Mal in die Torschützenliste ein.

Krefeld. Der Tabellenführer der Handball-Verbandsliga, Adler Königshof, setzt seine unheimlich wirkende Siegesserie fort. Die Königshofer gewannen das dritte Derby in Folge und weisen stattliche 30:0 Punkte auf. Auch der frühere Oberligist Treudeutsch Lank konnte mit seiner neuformierten, jungen Mannschaft den Adlern nicht die Flügel stutzen und ergab sich bei der 27:38 (8:15)-Niederlage zu früh seinem Schicksal.

"Ich bin stinksauer. So einfach schenkt man ein Spiel nicht ab. Meine Mannschaft hat nie an ihre Chance geglaubt", schimpfte der Lanker Trainer Jürgen Hampel nach einem zerfahrenen Spiel. "So machen wir Königshof das Leben und den Aufstieg zu leicht."

Königshofs Trainer Olaf Mast war freilich zufrieden: "Die Motivation hoch zu halten ist mein Job. Wir dürfen uns keine Blöße leisten, Dinslaken sitzt uns mit nur vier Punkten Rückstand im Nacken." Bereits am Donnerstag (19.30 Uhr) treffen die Adler im vorgezogenen Meisterschaftsspiel auf Aufsteiger SV Schermbeck.

"Wir spielen keinen Handball mit Herz, sind geistig viel zu unbeweglich, spielen viel zu wenig füreinander und meckern obendrein noch zu viel", unterzog TV Oppums Trainer Eckart Schuster sein Team einer Generalabrechnung. Wie schon im Hinspiel (26:27), so verloren die Oppumer mit 26:32 (14:15) ausgerechnet gegen den Kreiskonkurrenten TV Vorst.

Die ebenfalls nicht in Bestbesetzung angetretenen Vorster zeigten vor eigenem Publikum eine weitere Topleistung. Nach der Pause setzten sich die Vorster nach dem 19:19-Ausgleich auf 24:20 ab und gaben die Führung nicht mehr her.

Hülser haben keine Gnade mit dem Tabelleschlusslicht aus Oppum

Landesliga-Tabellenführer Hülser SV zeigte keine Gnade und deklassierte Schlusslicht TV OppumII mit 44:21(25:8). Nach dem 17:1 konnten die Hülser bereits einen Gang zurückschalten. Im Abstiegskampf der Landesliga bleibt es jedoch spannend, da St.Tönis gegen Wickrath/Beckrath mit 28:33 (10:13) unterlag.

Bestens erholt von der unerwarteten Niederlage in Oppum zeigte sich Adler Königshof II. Mit 29:25 (11:9) siegte das Team von Trainer Leo Loos gegen den bislang überraschend starken Aufsteiger TV Erkelenz. In der Endphase und Ersatz geschwächt hatte der Krefelder Turnklub bei der 30:33 (17:17)-Niederlage gegen die Turnerschaft aus Grefrath keine Chance.

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