Nach dem SC Bayer Uerdingen lässt auch Königshof gegen die Eintracht die Punkte liegen. Adler kassieren erste Heimniederlage.

handball
Auch Tim Christall (hier beim Wurf) erwischte gegen Hagen nicht seinen besten Tag.

Auch Tim Christall (hier beim Wurf) erwischte gegen Hagen nicht seinen besten Tag.

Andreas Bischof

Auch Tim Christall (hier beim Wurf) erwischte gegen Hagen nicht seinen besten Tag.

Königshof. Der Handball-Drittligist Eintracht Hagen nimmt die knapp 85 Kilometer lange Anfahrt nach Krefeld gerne auf sich. Denn innerhalb von nur fünf Wochen gelang das Team von Trainerfuchs Khalid Khan am Wochenende bereits der zweiten Sieg.

Nach dem eher überraschenden 32:29-Erfolg in Uerdingen setzte sich Hagen auch deutlich bei Adler Königshof mit 35:26 (15:10) durch. Erstmals kassierte das Team von Trainer Hubert Krouß damit eine Klatsche vor eigenem Publikum.

Entsprechend enttäuscht verließen rund 350 Zuschauer die Halle in Königshof. Denn zu dominierend waren die Gäste über 60 Minuten. Königshof fehlte es deutlich an Schwung, zumal Krouß in der ersten Hälfte ganz auf Goalgetter Fabian Bednarzik verzichtete.

Seine liebe Mühe hatte Anton Luburic auf der linken Abwehrseite mit dem überragenden Hagener Angreifer Marius Kraus. Der quirlige 1,83 Meter große Rechtsaußen wirbelte die Adler-Abwehr schon in der ersten Hälfte im Alleingang durcheinander (7).

Bednarzik versucht vergeblich, das Ruder noch einmal herumzureißen

Nach dem Seitenwechsel war der 28-Jährige nicht minder gefährlich und legte nochmals acht Tore nach. Auf Königshofer Seite gab Bednarzik in der zweiten Hälfte mit sieben Toren sein Bestes, doch Tim Christall gelang rein gar nichts, und Dennis Tenberken wurde von der Hagener Abwehr meist ausgeschaltet.

So blieb vieles im Adler-Spiel Stückwerk, verhedderten sich die Spieler doch immer wieder in Einzelaktionen. Nur einmal schafften die Gastgeber den meist hohen Vorsprung der Gäste zu egalisieren. Nach dem 3:8 gelang Königshof, angeführt von Alexander Spoo und Lukas Esser, der 9:9-Ausgleich. Danach spielten die Gäste allerdings ihr Pensum routiniert herunter.

Nach dem Seitenwechsel war die Begegnung bereis nach 15 Minuten (20:28) entschieden. Da die Abstiegskonkurrenz aus Düsseldorf und Gummersbach Punkte einfuhr, geraten die Adler immer mehr unter Druck. „Das war eine klare Angelegenheit. Nun haben wir auch vor eigenem Publikum eine satte Niederlage kassiert. Bei uns passte nicht viel zusammen. Hagen hatte zudem den besseren Torhüter“, sagte Krouß enttäuscht..

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer