Gegen die Reserve des VfL Gummersbach gewinnen die Krefelder mit 32:27.

3. Liga
Niklas Weis half mit seinen neun Treffern, den Sieg der HSG Krefeld zu sichern.

Niklas Weis half mit seinen neun Treffern, den Sieg der HSG Krefeld zu sichern.

Andreas Bischof

Niklas Weis half mit seinen neun Treffern, den Sieg der HSG Krefeld zu sichern.

Krefeld. Die HSG Krefeld marschiert in der 3. Handball-Liga mit Riesenschritten Richtung Klassenerhalt. Nach dem überzeugenden 32:27 (14:11)-Erfolg über die Reserve des VfL Gummersbach beträgt der Abstand auf die Abstiegsränge bereits sieben Zähler.

Damit kann das Team von Trainer Olaf Mast als Tabellenzehnter erstmals in dieser Spielzeit ohne Druck auf Auswärtsreise gehen. Die führt den HSG-Tross am Samstag zum Vorletzten VfL Gladbeck, der seit Ende Oktober kein Spiel mehr gewonnen hat.

Gegen die Gummersbacher überzeugten die Krefelder wie zuletzt gewohnt mit einer starken kämpferischen Mannschaftsleistung, obwohl Trainer Mast nur neun Feldspieler zur Verfügung standen.

Denn neben Michael Wittig, dessen Kreuzband-Operation sehr gut verlaufen ist, musste ausgerechnet der zuletzt überzeugende Linkshänder Dennis Tenberken wegen einer Mandelentzündung passen.

Stephan Pletz ist ein Garant für den Heimsieg der HSG

Ein Aktivposten im Spiel der HSG war erneut Stephan Pletz. Nachdem der 22-Jährige wichtige Studienprüfungen hinter sich gebracht hat, scheint das Eigengewächs den Kopf wieder frei für den Handball zu haben.

Neben der gewohnt starken Abwehrleistung sorgte der mit 2,04 Metern längste HSG-Akteur gerade in der zweiten Hälfte mit fünf Toren maßgeblich für den doppelten Punktgewinn. Im Duett mit Torjäger Niklas Weis (9), setzte Pletz endlich wieder einmal seine große körperliche Überlegenheit im Angriff ein.

Die seit fünf Spielen ungeschlagenen Gäste, die im gesamten Spiel beim Stand von 4:3 ein einziges Mal führten, konnten die Schwarz-Gelben selbst nach dem 18:18-Ausgleich und dem erneuten 20:21-Anschlusstreffer nicht aus der Bahn bringen. Kurz darauf markierte Pletz das 26:23 – die Vorentscheidung.

Für Unverständnis auf den Rängen sorgte Mast mit der Auswechslung von Torhüter Philipp Ruch zugunsten von Malte Jaeger: „Die Auswechslung hatte disziplinarische Gründe. Wir haben klare interne Regeln, gegen die Philipp verstoßen hat, da gehe ich auch ein Risiko für ein. Ansonsten bin ich über den Sieg glücklich. Gummersbach hat ein sehr spielstarkes Team.“

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