In der Verbandsliga verliert der TV Vorst mit dem 27:31 gegen Treudeutsch an Boden. Hülser SV sammelt wichtige Punkte.

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Dirk Heghmanns (grünes Trikot) wird von der Lanker Abwehr (Andreas Schlungs/13 und Tim van Bösekom) am Kreis gestoppt.

Dirk Heghmanns (grünes Trikot) wird von der Lanker Abwehr (Andreas Schlungs/13 und Tim van Bösekom) am Kreis gestoppt.

Dirk Jochmann

Dirk Heghmanns (grünes Trikot) wird von der Lanker Abwehr (Andreas Schlungs/13 und Tim van Bösekom) am Kreis gestoppt.

Krefeld. Die Verfolger nehmen sich in der Handball-Verbandsliga weiter die Punkte weg, während Tabellenführer Rheinwacht Dinslaken dem Aufstieg entgegenmarschiert. Zur Hälfte der Saison baut der ungeschlagene Spitzenreiter (25:1) seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Denn auch der Dritte, TV Vorst, verlor mit 27:31 (17:15) bei Treudeutsch Lank, weist damit neun Punkte Rückstand auf.

"Der knappe Sieg schmeichelt uns. Lank war in allen Belangen überlegen. Obwohl ich nach dem Pokalsieg über Dülken und dem Triumph über Oppum die Mannschaft eindringlich davor gewarnt habe, den Gegner zu unterschätzen", sagte Vorsts Trainer Eckart Schuster. Selbst die Spezialbewachung für die Lanker Spielgestalter Tim van Bösekom und Sebastian Platen ging nicht auf.

Das Lanker Duo war nicht zu bremsen und erzielte gemeinsam 16 Tore. Doch erst nach der 25:24-Führung setzten sich die Lanker um vier Tore ab. "Wir hatten in Torhüter Stefan Schlippes einen ganz starken Rückhalt. Die Mannschaft ist für eine hoch konzentrierte Leistung belohnt worden", freute sich der Lanker Trainer Jürgen Hampel.

Zu Hause ist der TV Oppum eine Macht. Eine Woche nach dem Debakel in Vorst fertigten die Krefelder nun den Oberligaabsteiger TV Ratingen völlig verdient mit 35:24 (13:12) ab und können nun die imponierende Heimbilanz von 13:1 Punkten vorweisen. "Mit dieser Einstellung hätten wir in Vorst nicht verloren. Vor allem in der zweiten Hälfte haben wir wie aus einem Guss gespielt", sagte Spielertrainer Torsten Langwald. "Hauke Lindeke im Rückraum und Christoph Siewior am Kreis haben eine starke Leistung gezeigt." Allerdings hatten sich die Gäste auch viel zu früh ihrem Schicksal ergeben.

Der Hülser SV kann sich im Tabellenkeller weiter von den Abstiegsrängen entfernen. Mit einem unerwartet deutlichen 38:27 (20:11)-Erfolg schickte die Mannschaft von Trainer Peter Zander den bislang kessen Aufsteiger HSG Vennickel/Rumeln/Kaldenhausen nach Hause. Die HSG wird vom ehemaligen Oppumer Olaf Hansen trainiert. Routinier in der Abwehr ist Carsten Coß, der elf Jahre lang den Dress von Bayer Uerdingen getragen hat. Überragender Spieler bei Hüls war jedoch Torhüter Simon Thomassen, der die gegnerischen Angreifer schon in der ersten Hälfte verzweifeln ließ.

In der Handball-Landesliga fiel die Begegnung Wickrath/Beckrath gegen den Krefelder Turnklub wegen einer mit Wasser voll gelaufenen Halle aus.

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