Bundestrainer Dagur Sigurdsson (r) mit Kreisläufer Patrick Wiencek.
Bundestrainer Dagur Sigurdsson (r) mit Kreisläufer Patrick Wiencek.

Bundestrainer Dagur Sigurdsson (r) mit Kreisläufer Patrick Wiencek.

dpa

Bundestrainer Dagur Sigurdsson (r) mit Kreisläufer Patrick Wiencek.

Krefeld. Die interessante Arbeit beginnt für Dagur Sigurdsson erst jetzt. Mit dem Start ins neue Jahr nimmt der scheidende Handball-Bundestrainer auch die Entwicklung seiner neuen Strategie auf. Nach ersten Vorbereitungstagen mit körperlicher Belastung wird der Isländer von nun an vor allem die Köpfe seiner Bad Boys fordern. Im Idealfall führt der neue Masterplan des Erfolgscoaches am 29. Januar zur Krönung mit dem WM-Titel in Paris.

Wie sehr Kapitän Uwe Gensheimer und Co. schon in Form sind, werden sie im König-Palast am Dienstag (18.30 Uhr) zeigen müssen. „Es ist ein guter Test, um zu gucken, wie es bei uns funktioniert. Ein sehr attraktiver Gegner“, sagt Sigurdsson. Dabei wird der wohl größte Name bei den Osteuropäern nicht auf dem Parkett stehen, sondern ebenfalls auf der Trainerbank Platz nehmen.

Seit dem Sommer werden die Rumänen vom katalanischen Toptrainer Xavi Pascual trainiert. Mit dem FC Barcelona, für den der 48-Jährige weiter in Personalunion verantwortlich ist, hat er unter anderem zweimal die Champions League gewonnen. Die Rumänen erhoffen sich von Pascual die Rückkehr zu altem Ruhm. „Wir beobachten sie schon ein bisschen, vor allem seit sie den neuen, erfahrenen Trainer haben. Zuletzt hatten sie nur gute Resultate“, sagt Sigurdsson.

„Wie der Kader aussieht, schauen wir während der Vorbereitung“

Für die Weltmeisterschaft in Frankreich ist Rumänien zwar nicht qualifiziert. Unter Pascual gelangen in der Qualifikation für die EM 2018 aber zwei Siege in zwei Spielen. Anfang November hatte sein Team sogar den WM-Dritten Polen überraschend deutlich mit 28:23 geschlagen.

Viel Zeit bis zur WM bleibt Sigurdsson und seinem Team nicht. Nach dem Spiel gegen Rumänien steht am 9. Januar in Kassel die WM-Generalprobe gegen Sigurdssons Ex-Mannschaft Österreich an. „Wie die Zusammenstellung des Kaders ausschaut, werden wir während der Vorbereitung sehen“, sagte der Coach. Erste Empfehlungen können gegen Rumänien abgegeben werden.

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