Terence Hellier soll den Hengst zum Heimsieg reiten. Bereits um 11.30 Uhr geht es auf der Rennbahn im Stadtwald los.

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Pastorius bei seinem überlegenen Sieg in Iffezheim.

Pastorius bei seinem überlegenen Sieg in Iffezheim.

Klaus-Jörg Tuchel

Pastorius bei seinem überlegenen Sieg in Iffezheim.

Krefeld. Auf den deutschen Galopprennbahnen finden in dieser Saison noch insgesamt vier Renntage in Bremen, Frankfurt, Dresden und Krefeld (am 26. November) auf Grasbahnen statt. Am 27. November beginnt in Neuss die Wintersaison auf den Sandbahnen. Bis Mitte März 2012 sind dann im Wechsel nur Rennen in Dortmund und Neuss.

Großer Andrang für die letzten Rennen des Jahres auf Gras

Deshalb ist der Andrang für die letzten Rennen des Jahres auf den Grasbahnen gewaltig. Es führte dazu, dass Sonntag ab 11.30 Uhr im Krefelder Stadtwald mit dem Ponyrennen als Auftakt insgesamt elf Rennen gestartet werden.

Im siebten Rennen lockt eine Garantieauszahlung von 10 000 Euro in der Viererwette. Rennclub-Präsident Jan Schreurs: „Wir wollten nicht zu viele Trainer mit ihren Pferden abweisen müssen.“ Das geschieht formell nach Leistungskriterien.

Bei der Finanzierung der vielen Rennen stand der Galopper-Dachverband hilfreich zur Seite. Durch seine Tochterfirma German Tote ist er auch der Sponsor des Herzog-von-Ratibor-Rennens um insgesamt 55 000 Euro mit nur fünf Startern.

Ein Heimspiel hat dabei Pastorius mit Terence Hellier aus dem Stall von Mario Hofer. Das Pferd gehört Franz Prinz von Auersperg aus München. Gesucht wird der Nachfolger von Gereon, dessen große Hoffnungen auf eine erfolgreiche Zukunft sich nicht erfüllten.

Voraussagen: 1. R.: Montini-Victoria‘s Secret-Millenium; 2. R.: Merian-Cherry Danon-Kelida Dancer; 3. R.: Kadison-Ocaros-Do it yourself; 4. R.: Boccatos-Van Vürden-Indian Sun; 5. R.: Lotosprinz-Fortezzo-Gottlieb; 6. R.: Next Dancer-Finja-Marschall First; 7. R.: (Viererwette): Nenzo - Lordsbury Pride-Beacon Hill-Racing Times; 8. R.: Energizer-Black Arrow-Pastorius; 9. R.: Mariston- Quarterback Jack-Input; 10. R.: Lone Star-Quo Duabi-Lindentree; 11. R.: Tom Sawyer-Sheldon-Timm‘s Lad

Sein Trainer Christian Zschache aus Hoppegarten ist diesmal mit dem Außenseiter Dabbitse vertreten, den Andrasch Starke reitet. Der kommt vom heutigen Auftritt in Mailand und fliegt morgen nach Südafrika und Mauritius.

Deshalb wird er auch im Jockey-Championatskampf keine Rolle spielen, der bis zum 31. Dezember in Neuss andauern wird. Es führt überraschend Alexander Pietsch mit 69 Siegen vor Filip Minarik mit 68 Erfolgen und dem morgen in Rom reitenden Titelverteidiger Eduardo Pedroza mit 67 Treffern.

Zu den Höhepunkten des Marathon-Programms zählt das Herbert-Cohn-Jagdrennen (viertes Rennen, 13 Uhr) mit neun Startern. Es führt über 3900 Meter und setzt die große Krefelder Hindernis-Tradition fort und erinnert zudem noch an den Krefelder Trainer Herbert Cohn, der ehemalige Ausbilder von Peter Schiergen, der für Cohn sogar Hindernisrennen ritt.

Der Rennclub rät die Krefelder Besucher zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, zumal der Weihnachtsmarkt zusätzliche, neue Besucher auf die Anlage mit einem begrenzten Parkplatzangebot locken sollte.

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