Der Landesligist setzt sich im Finale deutlich mit 5:2 gegen den SC Waldniel durch.

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Die Sieger des Hallen-Masters: Das Team von Union Nettetal triumphierte im Finale über Waldniel.

Die Sieger des Hallen-Masters: Das Team von Union Nettetal triumphierte im Finale über Waldniel.

Rütten

Die Sieger des Hallen-Masters: Das Team von Union Nettetal triumphierte im Finale über Waldniel.

Dülken. Union Nettetal heißt der Gewinner des 19. Hallen-Masters des Dülkener FC. 16 Teams kämpften um den Sieg vor insgesamt 1400 Zuschauern am Ransberg. Gleich am Samstag gab es die dickste Überraschung: Denn der Niederrheinligist 1. FC Viersen schied bereits in der Gruppenphase aus. In allen Gruppen ging es enorm knapp zu, in der Gruppe B entschied am Ende sogar das Torverhältnis. Der VfL Willich schied mit sechs Punkten aus, die punktgleichen VfL Tönisberg und ASV Süchteln zogen ins Viertelfinale ein.

Dominantestes Team der Vorrunde war der SC Waldniel, der alle drei Spiele in der Gruppe C gewinnen konnte. Auch im Viertelfinale setzte sich der Bezirksligist gegen Fortuna Dilkrath durch. Union Nettetal sicherte sich den Sieg in der Gruppe D. Lediglich gegen Fortuna Dilkrath gab der Landesligist Punkte ab (2:2), gegen den Gastgeber Dülkener FC (1:0) und TSV Kaldenkirchen (5:2) konnte gewonnen werden.

Im Viertelfinale wurde es dann richtig spannend. Gegen Ligakonkurrent VfL Tönisberg siegte die Union erst nach Verlängerung (4:3). Im Halbfinale traf die Mannschaft von Trainer Josef Cherfi, der von seinem Co-Trainer Manfred Feyen vertreten wurde, auf den ASV Süchteln. Sebastian Vieten, Dennis Hoffmann und Ilhan Uyma sorgten für den 3:1-Sieg der Nettetaler.

Wesentlich spannender ging es im zweiten Halbfinale zu. Dort setzte sich Waldniel erst nach Verlängerung mit 2:1 gegen Landesligist 1. FC Mönchengladbach durch.

Im Finale zeigte Union Nettetal dann seine ganze Klasse. Nach einem zwischenzeitlichem 2:2 hatten die Waldnieler der Nettetaler Spielkunst nichts mehr entgegen zu setzen, die Union gewann am Ende souverän mit 5:2. Vor allem Jan Ballis drückte dem Finale mit drei Toren seinen Stempel auf, insgesamt traf Ballis zehnmal und wurde folgerichtig sowohl nicht nur zum besten Torschützen, sondern auch zum besten Spieler des Turniers gewählt (Bester Torhüter wurde Kai Schinck vom SC Waldniel).

Die weiteren Torschützen im Finale für die Union waren Murat Lekesiz und Ilhan Uyma. Manfred Feyen war hochzufrieden mit dem Auftritt seines Teams: "Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert und sind, da waren sich auch neutrale Beobachter einig, der verdiente Sieger des Turniers."

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