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Axel Müller, Vorsitzender des SV Oppum, der die Hallen-Stadtmeisterschaft organisiert.

Axel Müller, Vorsitzender des SV Oppum, der die Hallen-Stadtmeisterschaft organisiert.

Axel Müller, Vorsitzender des SV Oppum, der die Hallen-Stadtmeisterschaft organisiert.

Krefeld. Zwei von drei Spieltagen sind bei der 32. Auflage der Krefelder Fußball-Stadtmeisterschaft, die vom SV Oppum ausgerichtet werden, absolviert. Am Samstag wird der neue Hallen-König gekürt. WZ-Mitarbeiter André Lerch sprach mit dem Oppumer Vereinschef Axel Müller.

Herr Müller, wie fällt Ihr Zwischenfazit vor dem großen Finaltag aus?

Müller: Wir sind positiv gestimmt. Die Qualität der Spiele und der Zuschauerzuspruch sind gut. Ehrlich gesagt, wir konnten die Resonanz im Vorfeld nach der Zwangspause im Vorjahr nicht so gut einschätzen. Wir kommen aber zu dem Schluss, dass die Zuschauer den Budenzauber immer noch gerne annehmen. Das gilt auch für die Vereine. Dass Fischeln einen Mike Grühn trotz der Verletzungsgefahr aufbietet, hat viele positiv überrascht. Die Leute wollen in der Winterpause einfach Fußball sehen. Die hohe Torquote kann sich ebenfalls sehen lassen.

Sportlich hat es keine großen Überraschungen gegeben. Wer ist für Sie nun der Favorit?

Müller: Spielsport hat mich am meisten überzeugt. Das ist eine sehr homogene Mannschaft mit tollen Einzelspielern. In der Hallen entscheiden eben auch häufiger die Individualisten. Aber auch der Titelverteidiger Linner SV und der VfB Uerdingen haben einen starken Eindruck hinterlassen. Ich gehe auch davon aus, dass sich der Niederrheinligist VfR Fischeln als ranghöchster Klub keine Blöße geben will. Sie nehmen das Turnier sehr ernst.

War es eine gute Entscheidung, in diesem Jahr ohne Bande zu spielen?

Müller: Das ist eine Frage auch für die Zukunft. Wir haben diesmal die Bande weggelassen. Nach den beiden bisherigen Spieltagen überwiegt die Meinung, das sei eine gute Idee gewesen. Spieler hatten in der Vergangenheit Angst vor Verletzungen an der Bande. Die Sanitäter sagen, es gäbe wesentlich weniger Blessuren als früher. Zudem haben auch die Kosten eine Rolle gespielt. Die Bande wird mittlerweile von einer St. Huberter Firma vermietet.

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