Trainer Thomas Kerwer setzt auf die Offensive. Die Qualität seines Kaders sei „sehr gut“.

Salvatore (l.) und „Pino“ Somma beleben das Aufbauspiel der Preussen. (RZ)
Salvatore (l.) und „Pino“ Somma beleben das Aufbauspiel der Preussen. (RZ)

Salvatore (l.) und „Pino“ Somma beleben das Aufbauspiel der Preussen. (RZ)

Salvatore (l.) und „Pino“ Somma beleben das Aufbauspiel der Preussen. (RZ)

Krefeld. Mit Trainer Thomas Kerwer ist Preussen Krefeld im Aufwind. Der Ex-Stürmer des FC Schalke 04, der darüber hinaus noch beim SV Rhenania Bottrop, Rot-Weiss Essen, SV Schermbeck und SV Sonsbeck erfolgreich tätig war, hat das Preussen-Team in der Gruppe 5 der Bezirksliga innerhalb weniger Monate auf Vordermann gebracht. Seit dem 25. Oktober des vergangenen Jahres schwingt Kerwer das Trainerzepter an der Hubert-Houben-Kampfbahn.

Das 2:2 im Vorbereitungsspiel gegen den Niederrheinligisten KFC Uerdingen zeigte deutlich, dass der Traditionsverein vom Appellweg bei der Vergabe des Spitzenplatzes in der Fußball-Bezirksliga durchaus ein Wörtchen mitreden kann. Mit derzeit Rang sechs in der Tabelle liegen die Rot-Weißen acht Zähler vom Spitzenteam VfB Uerdingen entfernt. "Wir wollen so viele Spiele wie möglich gewinnen. Dann schauen wir mal, wo wir am Ende stehen", sagt Kerwer.

Personell hat sich in der Winterpause einiges getan. Da Torhüter Sven Locke (Kreuzbandriss) lange ausfällt, wurde der Ex-Preusse Graziano Ruggeri, der als Keeper beim A-Ligisten Viktoria Anrath tätig war, zurückgeholt. Allerdings muss sich Ruggeri mit zwei weiteren Konkurrenten messen, da Kerwer mit Marco Lippolis und Denis Strom noch gute Torhüter in der Hinterhand hat. Für die Offensive wurde Christian Voss engagiert, der zuletzt beim A-Liga-Spitzenreiter Spielsport aktiv war. Ercan Yilmaz und Umu Güler kehren nach überstandener Verletzung in das Team zurück. "Unser Kader hat nun 23 Spieler, die Qualität ist sehr gut", sagt Kerwer.

Als ehemaliger Stürmer liebt Kerwer das Offensivspiel, so ist das Spiel der Preussen klar nach vorne ausgerichtet. Die Brüder Guiseppe "Pino" und Salvatore Somma gehören zu den Aktivposten im Aufbauspiel und stehen stets in der Stammformation. Nach dem Weggang des Goalgetters Burhan Sahin zum VfR Fischeln, der in der vergangenen Saison mehr als 30 Tore schoss, verteilen sich die bisherigen 28 Treffer auf viele Köpfe. Der beste Torschütze im Team ist Ingo Sommer, der bisher achtmal traf, ihm folgt Salvatore Somma mit sechs Toren. Das erste Pflichtspiel bestreiten die Preussen am 21. Februar beim TSV Kaldenkirchen.

Die Preussen haben zwei Testspiele vor eigenem Publikum anberaumt, 31. Januar: SV Wanheim (14.30 Uhr), 13. Februar: VfL Tönisberg (14 Uhr)

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