Das Team von Werner Wildhagen siegt mit 8:1 gegen überforderte Gäste.

Oberliga
Kevin Dauser (li.) schaffte in der zweiten Halbzeit vier Treffer. (abi)

Kevin Dauser (li.) schaffte in der zweiten Halbzeit vier Treffer. (abi)

Bischof, Andreas (abi)

Kevin Dauser (li.) schaffte in der zweiten Halbzeit vier Treffer. (abi)

Homberg. Der TuS Bösinghoven hat sich in der Fußball-Oberliga nach der Winterpause mit einem Kantersieg zurück gemeldet. Gegen die überforderten Gäste des PSV Wesel-Lackhausen gewann die Elf von Trainer Werner Wildhagen mit 8:1.

Dabei legte die Hausherren am Windmühlenweg eine furiose zweite Spielhälfte mit sechs Treffern des Sturmduos Dauser/Jimenez hin, zur Pause hatte es noch 0:0 gestanden.

Die erste Hälfte verläuft noch torlos

Bösinghoven hatte bereits in der ersten Spielhälfte das Kommando auf dem Platz übernommen, blieb aber im Abschluss zu harmlos. Jimenez verwertete eine gute Flanke von Dauser nur unzureichend per Kopf (18.), Czajor traf nach einer halben Stunde mit einem abgefälschten Schuss die Latte.

Bei Wesel hatte Schiermeister mit einem Kopfball die beste Möglichkeit zur Führung. In der Pause warnte Wildhagen seine Mannschaft: „Das ist ein gefährliches Ergebnis“, und forderte schnelle Balleroberungen mit frühem Pressing.

Der TuS legte mit dem Wiederanpfiff den Turbo ein: Mit einfachem und schnellem Spiel durch die Mitte entschieden die Gastgeber innerhalb von sieben Minuten das Spiel. Czajor eröffnete in der 47. Minuten den Torreigen, Jimenez (49.) und Dauser (52.) legten nach. Den einzigen guten Angriff des PSV vollendete Schiermeister zum Anschlusstreffer, doch schon nach zehn Minuten stellte Jimenez mit seinem zweiten Treffer den alten Abstand wieder her.

Was nun folgte war peinlich für Wesel-Lackhausen und zeigte den unbedingten Willen des TuS weiter nach vorne zu spielen: Abel bediente nur eine Minute nach dem 4:1 mit einem verunglücktem Rückpass Kevin Dauser, der sich die Ecke aussuchen konnte (5:1).

Es folgten weitere Großchancen, bis Bösinghoven in der Schlussphase nochmals nachlegen konnte. Kevin Dauser traf zunächst per Freistoß (83.) und kurz vor Schluss vom Elfmeterpunkt. Dazwischen durfte sich auch der eingewechselte Daniel Palac in die prall gefüllte Torschützenliste eintragen. „Wir haben gut kombiniert und sehr souverän agiert. Die Tore habe sich nach den beiden schnellen Treffern für uns geöffnet“, sagte Wildhagen.

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