Uerdingen und Fischeln treffen sich zum Derby. Amern erwartet ein Kampfspiel.

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Der Fischelner Sven Kegel (links) bedrängt im Hinspiel den Uerdinger Phillip Grund.

Der Fischelner Sven Kegel (links) bedrängt im Hinspiel den Uerdinger Phillip Grund.

Andreas Bischof

Der Fischelner Sven Kegel (links) bedrängt im Hinspiel den Uerdinger Phillip Grund.

Krefeld. Als krasser Außenseiter geht der VfB Uerdingen Samstag, 17 Uhr, in das Derby der Fußball-Landesliga mit dem VfR Fischeln. Die Zahlen des bisherigen Saisonverlaufs sprechen für sich. Die Gäste sind neben dem punktgleichen Tabellenführer Viktoria Goch klarer Anwärter auf den Aufstieg in die Niederrheinliga. Der VfB Uerdingen kämpft dagegen um den Klassenverbleib. Im Trikot des Gastgebers stehen in Julian Bobis, Ömer Uzbay und Yavuz Baser drei Akteure, die im vergangenen Jahr noch in Fischeln unter Vertrag waren. Als Torhüter bekommt Bobis von VfB-Trainer Fernandez den Vorzug vor Stammkeeper Thomas Wilbers. Ansonsten muss Fernandez drei Umstellungen vornehmen, denn Julio Wies, Marco Armiento und Preben Hansen fehlen.

Die Gäste offenbarten beim 4:3-Sieg gegen den Duisburger SV zuletzt Schwächen im Abwehrverhalten, besitzen aber im Angriffsspiel genügend Klasse, um jede gegnerische Verteidigungslinie der Liga zu überwinden. Im Hinspiel ließ sich der VfR beim 2:2 von beherzten Uerdingern ärgern. Doch Nachbarschaftshilfe ist nicht noch einmal zu erwarten. Geschenke soll es am Rundweg keine geben. „Wir sind gewarnt und wollen uns die Punkte wiederholen. Meine Mannschaft wird anders auftreten“, sagt VfR-Trainer Josef Cherfi. Einige Spieler plagen ein grippaler Infekt. Innenverteidiger Stephan Heller fehlt weiter wegen einer Mittelohrentzündung.

Hußmanns: Das war ein toller Sieg für die Moral

Für den VfL Tönisberg steht ebenfalls ein Nachbarschaftsduell an. Der SV Neukirchen, der am Sonntag zur Schaephuysener Straße kommt, hat es nicht weit. „Nach dem 4:4-Unentschieden gegen Bocholt wollen wir unbedingt einen Dreier einfahren“, lautet die klare Ansage von VfL-Trainer Siggi Sonntag.

Bei Union Nettetal bleiben die Verantwortlichen nach dem 2:1-Erfolg gegen den SC Düsseldorf West zum Auftakt nach der Winterpause realistisch und backen vor dem Auswärtsspiel beim TuS Grevenbroich kleine Brötchen. „Das war ein toller Erfolg, der für das Umfeld und die Moral meiner Mannschaft sehr wichtig war. Der Abstand zum rettenden Ufer ist aber nach wie vor sehr groß“, sagt Union-Trainer Dieter Hußmanns vor dem schweren Auswärtsspiel in der Gruppe 2. Zehn Zähler beträgt der Rückstand von Union auf die Nicht-Abstiegsplätze.

Die Niederlage zum Start in die Rückrunde ist bei VSF Amern abgehakt. Für die Schwalmtaler geht es eine Woche nach der Niederlage gegen Tuspo Richrath nun gegen den HSV Langenfeld. Für Trainer Rainer Bruse eine Mannschaft, die trotz des 14. Tabellenplatzes schwer einzuschätzen ist. „Langenfeld ist eine Art Wundertüte. Es wird ein Kampfspiel“, sagt Bruse, der im heimischen Röslerstadion weiter auf Dennis Metten, Torsten Saleh und Marcel Brinschwitz verzichten muss. In den Kader zurückkehren werden Tobias Bruse und Florian Pohle. Trotz der Verletztenliste ist Bruse zuversichtlich. „Die Vorbereitung läuft besser als gegen Richrath. Mittlerweile steht der Fussball wieder im Vordergrund und nicht der Medizinball.“ RZ, marj, anle, spo

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