Das 2:0 gegen den SV Grieth ist ein hartes Stück Arbeit. Die Mannschaft von Coach Cherfi kann im Offensivspiel nicht überzeugen.

Landesliga
Fischelns Offensivmann Kevin Sonneveld (am Ball) und seine Mitstreiter agierten oft zu umständlich.

Fischelns Offensivmann Kevin Sonneveld (am Ball) und seine Mitstreiter agierten oft zu umständlich.

R. Gayk

Fischelns Offensivmann Kevin Sonneveld (am Ball) und seine Mitstreiter agierten oft zu umständlich.

Fischeln. Es war ein hartes Stück Arbeit für den VfR Fischeln, bis der zweite Sieg im sechsten Spiel fest stand. 2:0 hieß es nach 90 Minuten gegen den SV Grieth. Zu viel Arbeit – wie Beteiligte und Verantwortliche des Fußball-Landesligisten, der in der Spitzengruppe mitspielen will, nach dem Spiel urteilten. Trainer Josef Cherfi sprach von einem „Pflichtsieg“ gegen einen Gegner aus dem Tabellenkeller, der sich zwar geschickt rund um den eigenen Strafraum einmauerte, offensiv aber über 90 Minuten kaum Gefahr ausstrahlte.

„Für uns ging es darum, zu Null zu spielen. Das war wichtig. Zudem haben wir über 90 Minuten dominiert. Wir wissen aber, dass wir noch besser spielen müssen“, sagte Cherfi. Seine Mannschaft tat sich spielerisch schwer und agierte vor dem gegnerischen Strafraum oft umständlich. Zwar waren die Hausherren über lange Phasen im Ballbesitz, doch ohne Durchschlagskraft vor dem Tor. Warum Grieth in dieser Saison erst drei Tore zustande gebracht hat, war deutlich zu sehen.

Erst René Hebold bricht in der 38. Minute mit seinem Tor den Bann

Die Gäste ließen sich zurückfallen und schienen nicht in der Lage, selbst in das Spiel zu investieren. Erst in der 38. Minute konnte Fischeln den Riegel knacken. Nach einer Flanke von Michael Killich köpfte Tore Mertens zunächst an die Latte, im Nachsetzen war René Hebold erfolgreich.

Auch nach der Pause ging das Spiel auf ein Tor weiter, doch die meisten Fischelner Hereingaben fanden keinen Abnehmer. Und es gab zu wenig Tempo im Offensivspiel, um die massierte Deckung auseinanderzureißen. Auch zeigten sich die Schützen nicht kaltschnäuzig genug. Sven Kegel (80.), Tore Mertens sowie der eingewechselte Stefan Linser (85.) scheiterten im Abschluss.

Erst Reservist Marvin Sfarzetta erzielte nach einer langen Flanke und einem Solo den Endstand. Jubelstürme gab es dennoch nicht. „Mit dem Spielerischen bin ich wieder nicht zufrieden. Wir haben andere Ansprüche. Der Sieg war wichtig. Aber diesen müssen wir in der nächsten Woche in Moers bestätigen, um uns oben festzusetzen“, sagte VfR-Boss Thomas Schlösser.

Eine lange Pause wird es für die Fischelner nicht geben. Schon morgen tritt der VfR in der zweiten Runde des Fußball-Kreispokals beim CSV Marathon an. Anstoß ist um 19 Uhr. Trainer Josef Cherfi kündigte an, nicht viel experimentieren zu wollen. „Wir nehmen den Pokal sehr ernst.

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