1:0 – Langenfelder düpierten den harmlosen Spitzenreiter.

Fischeln. Der VfR Fischeln hat offenbar nicht viel gelernt. Wie in den vergangenen Jahren fehlte der Mannschaft von Trainer Dieter Hußmanns gegen einen vermeintlich schwachen Gegner die richtige Konzentration. Folglich verlor der Landesliga-Spitzenreiter beim HSV Langenfeld mit 0:1. "Da war zu wenig Herz und Leidenschaft dabei", so Hußmanns.

Vielleicht wäre die Partie anders verlaufen, hätte Thomas Bahr nach nur zwei Minuten getroffen. Doch Fischelns einzige Spitze vergab freistehend. Da ahnte noch niemand, dass die Chance die beste Gelegenheit für den VfR der restlichen 88 Minuten bleiben sollte. Zu oft versuchte es der Tabellenführer mit hohen Bällen in die Spitze, die die hochgewachsene HSV-Deckung vor keine Probleme stellte. Ein direkter Freistoß von Mike Grühn, der knapp über das Tor strich, war bis zur Halbzeit das Einzige, was ein wenig für Gefahr sorgte.

Pech hatte Fischeln allerdings bei zwei strittigen Entscheidungen im Strafraum der Gastgeber. Zweimal prallte Michael Enger mit dem Torwart zusammen, doch jedes Mal blieb der Elfmeter-Pfiff aus. "Die Schiedsrichter haben sich dem schwachen Niveau angepasst. Einen Elfmeter hätten wir mindestens bekommen müssen", ärgerte sich Hußmanns. Stattdessen fiel der Siegtreffer für die Langenfelder. Nach einer Ecke und einem eigentlich harmlosen Schuss von Tobias Kirchhoff wurde der Ball unhaltbar für Till Kohnen abgefälscht. Direkte Auswirkungen auf den Vorsprung der Fischelner in der Tabelle hatte die Niederlage noch nicht, da das Verfolgerduell zwischen FC Mönchengladbach und TuS Grevenbroich ausfiel. jeb

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