Der VfR Fischeln spielt nur 0:0 gegen Union Nettetal und muss die Aufstiegsfeier verschieben.

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Knapp daneben ist auch vorbei: Die Fischelner mühten sich, doch das erlösende Tor im Derby gegen Nettetal wollte nicht fallen.

Knapp daneben ist auch vorbei: Die Fischelner mühten sich, doch das erlösende Tor im Derby gegen Nettetal wollte nicht fallen.

Andreas Bischof

Knapp daneben ist auch vorbei: Die Fischelner mühten sich, doch das erlösende Tor im Derby gegen Nettetal wollte nicht fallen.

Fischeln. Die Aufstiegsfeier im Krefelder Süden ist erst einmal vertagt. Im vorletzten Heimspiel der Saison kam der Spitzenreiter der Fußball-Landesliga, der VfRFischeln, nicht über ein torloses Remis gegen Union Nettetal hinaus.

Verfolger TuS Grevenbroich fertigte dagegen Tuspo Richrath mit 4:0 ab und bewahrt damit seine Minimalchance zum Sprung in die Niederrheinliga, falls Fischeln in den letzten beiden Spielen noch strauchelt. Der VfR Fischeln braucht aus den beiden restlichen Spielen nur noch einen Sieg, um ganz sicher aufzusteigen.

"Ich bin nicht unzufrieden mit dem Ergebnis. Wir haben es heute mit einem sehr starken Gegner zu tun gehabt, den ich auch so erwartet hatte", sagte Fischelns Trainer Dieter Hußmanns nach einem umkämpften Spiel. Sein Nettetaler Kollege Josef Cherfi war ebenfalls angetan von der Vorstellung seines Teams: "Ich wusste, was wir können. Unser Tabellenplatz drückt nicht die wahre Leistungsstärke meiner Mannschaft aus."

Fischeln und Nettetal kämpfen auf Augenhöhe um jeden Meter

In der Tat sahen die etwa 400 Zuschauer an der Kölner Straße ein Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Kämpferische Nettetaler, die keinen Ball verloren gaben, verlangten dem Ligaprimus alles ab. Eine sehr intensive und temporeiche Begegnung hätte aber beinahe bereits in der zweiten Minute ihr erstes Tor erlebt, doch Fischelns Holger Kox fälschte einen Schuss nur an die Latte ab. Auf der Gegenseite konnte ein Nettetaler Kopfball auf der Linie von Michael Enger entschärft werden (7.).

Die gut eingestellte Mannschaft von Trainer Josef Cherfi war über weite Strecken gleichwertig und brachte die nicht immer sattelfeste Defensive der Fischelner einige Male in die Bredouille. Die Hausherren waren ihrerseits immer wieder nach Standardsituationen gefährlich, ohne jedoch hundertprozentige Einschussmöglichkeiten zu haben.

Das Spiel bot bis zum Abpfiff Spannung, da beiden Teams der Siegeswille anzumerken war. Unions Kapitän Sebastian Stempel hatte sogar zweimal mit Distanzschüssen die Führung auf dem Fuß. Ömer Uzbays Versuch aus der Ferne ging nur wenige Zentimeter übers Tor von Nettetals Schlussmann Björn Blättermann.

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