Der TuS schlägt Aufsteiger VfB Uerdingen mit 3:0.

Uerdingens Björn Kluth (r.) versucht einem Bösinghovener den Ball abzunehmen. Der TuS hatte allerdings am Ende die Nase vorn.
Uerdingens Björn Kluth (r.) versucht einem Bösinghovener den Ball abzunehmen. Der TuS hatte allerdings am Ende die Nase vorn.

Uerdingens Björn Kluth (r.) versucht einem Bösinghovener den Ball abzunehmen. Der TuS hatte allerdings am Ende die Nase vorn.

Bischof

Uerdingens Björn Kluth (r.) versucht einem Bösinghovener den Ball abzunehmen. Der TuS hatte allerdings am Ende die Nase vorn.

Uerdingen. Die Fußballer des TuS Bösinghoven sind als Sieger aus dem Landesliga-Derby gegen den VfB Uerdingen hervorgegangen. 3:0 gewann die Elf von Trainer Wolfgang Jeschke am Uerdinger Rundweg und bleibt auch nach dem fünften Spieltag ungeschlagen.

Schon in den ersten 45 Minuten machten die Gäste alles klar, doch es hätte für den gastgebenden VfB Uerdingen auch anders laufen können.

Uerdingen hatte bereits früh die Chance zur Führung

Erst zwei Minuten waren gespielt, als Konfusion im Bösinghovener Strafraum herrschte, und der Uerdinger Thomas Kochanek aus zwei Metern frei zum Kopfball kam. Doch der VfB-Spieler traf nur die Latte. Unter den Augen des ehemaligen VfB-Stürmers Jonas Kremer (jetzt 1. FC Kleve), der als Zuschauer am Rundweg weilte, folgte nun, was Uerdingens Trainer Mike Klein nach dem Spiel als "katastrophale erste Hälfte" beschrieb.

Markus Willms flankte auf den kurzen Pfosten, und Robert Palikuca hatte keine Mühe, den Ball aus fünf Metern ins VfB-Tor zu köpfen. Bösinghoven beherrschte nun das Spiel und kombinierte gefällig. So auch beim 2:0 für die Gäste. Daniel Palac hatte viel Zeit im Mittelfeld und nutzte dies zu einem sehenswerten Pass auf Florian Witte, der den Ball quer auf Palikuca legte. Der Rest war Formsache.

Nach einer halben Stunde hatten die Uerdinger die Chance zum Anschlusstreffer, als Michael Grintz an TuS-Keeper Marco Schmitz scheiterte. Nur kurze Zeit später machte es Witte auf der Gegenseite besser. Roberto Gambino fand den TuS-Angreifer, der auf 3:0 erhöhte.

Kurz nach dem Seitenwechsel zappelte der Ball kurzzeitig wieder im Tor der Gastgeber. Ein Eigentor des VfB, doch Schiedsrichter Nikolaj Jozefowitz war nicht im Bilde und ließ weiter laufen.

Es folgten zwei Schrecksekunden für Bösinghoven. Zunächst verletzte sich Daniel Palac (Zerrung oder Muskelfaserriss) und musste ausgetauscht werden, dann verdrehte sich Palikuca das Knie. Auch er musste das Spielfeld verlassen, konnte aber nach dem Spiel schon wieder stabil stehen. Bösinghoven verwaltete nun nur noch das Ergebnis und konterte von Zeit zu Zeit. Dies passte Trainer Jeschke gar nicht. "Wir haben nur noch reagiert."

Doch der VfB konnte aus dem gewährten Raum nichts machen. Mike Klein konnte mit der zweiten Spielhälfte seines Teams zufrieden sein, ärgerte sich aber über die ersten 45 Minuten: "Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht."

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