Der VfR möchte in Richrath den Aufstieg schaffen. Union Nettetal befindet sich gegen Langenfeld noch im Abstiegskampf.

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Wenn die Fischelner am Sonntag so viel Engagement zeigen wie ihr Trainer Dieter Hußmanns, dürfte es mit dem Aufstieg klappen.

Wenn die Fischelner am Sonntag so viel Engagement zeigen wie ihr Trainer Dieter Hußmanns, dürfte es mit dem Aufstieg klappen.

Bischof

Wenn die Fischelner am Sonntag so viel Engagement zeigen wie ihr Trainer Dieter Hußmanns, dürfte es mit dem Aufstieg klappen.

Fischeln. Nach der zweiwöchigen Pause in der Fußball-Landesliga hat der VfR Fischeln als Spitzenreiter am Sonntag bei Tuspo Richrath die Chance, sein Meisterstück zu machen. Mit einem Sieg bei den Langenfeldern wäre dem VfR ein Spieltag vor Saisonende der Aufstieg nicht mehr zu nehmen. Der Kunstrasenplatz vor Ort gilt als schwieriger Untergrund.

"Die Spieler sind heiß und stecken voller Tatendrang. Jeder Akteur weiß, dass er Vereinsgeschichte schreiben kann", sagt Trainer Dieter Hußmanns. Der Übungsleiter erwartet hohen Einsatz und Tempo von seinem Team, denn Richrath sei eine Mannschaft, die viele Tore geschossen, aber auch kassiert habe. Die Trainingsintensität sei sehr hoch, so der Coach. Im Angriff hat Hußmanns mit Deniz Yilmaz wieder eine Alternative zur Verfügung. Die Gastspieler, die unter der Woche mittrainierten, hinterließen generell einen guten Eindruck. Torhüter Dennis Haefs kommt vom Landesliga-Absteiger TSV Bockum. Zudem sei man sich mit David Vrieze (TuS Bösinghoven) soweit einig. Mit zwei weiteren "gestandenen Spielern" sei man noch in Gesprächen. Mit 22 bis 23 Spielern wollen die VfR-Verantwortlichen in die kommende Spielzeit gehen.

Union Nettetal empfängt den abstiegsbedrohten HSV Langenfeld. Die Gäste trennt nur das bessere Torverhältnis von einem Nicht-Abstiegsplatz. Die Nettetaler ihrerseits brauchen aber auch noch dringend einen Sieg. Drei Zähler liegt das Team von Trainer Josef Cherfi vor den Abstiegsrängen. "Langenfeld wird kämpfen bis zum Umfallen. Wir werden aber von Beginn an dagegen halten und die nötigen Zähler einfahren", so Cherfi.

Der VfL Tönisberg will sich noch zwei bis drei Plätze verbessern

Für den VfL Tönisberg geht es in den zwei noch ausstehenden Partien darum, sich anständig von der laufenden Saison zu verabschieden. Da käme ein Auswärtserfolg bei SuS Dinslaken gerade recht. "Wir können uns noch um zwei bis drei Plätze in der Tabelle verbessern, deshalb werden wir versuchen in Dinslaken drei Punkte zu holen", erklärt VfL-Coach Michael Kremers.

Der TSV Bockum spielt am vorletzten Spieltag zu Hause gegen den Tabellenführer der Landesliga, Gruppe 3, VfL Rhede. Nach der 1:6-Lehrstunde gegen SuS Dinslaken schauen die Fans des TSV mit bangen Blick auf die Partie gegen den Ligaprimus. Doch ohnehin ist der TSV bereits abgestiegen, bei sechs Punkten Rückstand auf den GSV Moers und mit dem desaströsen Torverhältnis von minus 44 Toren ist der Verbleib in der Liga für die Bockumer ein unerfüllbarer Traum.

Der Linner SV will sich gegen den 1. FC Mönchengladbach vor eigenem Publikum aus der Liga verabschieden. Oktay Sari wird dem LSV erhalten blieben, Nils Christall (TSV Bockum) kommt, Roman Wuttke und Andreas Dominiak (beide VfB Uerdingen) sowie Hüseyin Yildiz (Bockum) wandern ab. ale/jyz/spo

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