VfB Uerdingen siegt in St. Tönis und rückt in der Tabelle vor.

Krefeld. Die Unbilden des Wetters hielten sich in Grenzen, so dass am Sonntag lediglich drei Begegnungen in der Fußball-Bezirksliga, Gruppe 5 ausfielen. Preussen Krefeld und TuS Bösinghoven mussten pausieren, so dass der VfB Uerdingen mit einem 5:1 beim SV St. Tönis in der Tabelle nach vorne marschiert. Passend zur Jahreszeit gibt es jetzt in Bösinghoven, VfB Uerdingen und Preussen ein Dreigestirn an der Tabellenspitze. Eine herbe Pleite gab es für Rasensport beim 1:2 gegen den TSV Kaldenkirchen.

St. Tönis - VfB Uerdingen 1:5

"Kompliment, die Jungs haben toll gespielt. Das werden noch spannende Wochen", sagte Uerdingens Trainer Mike Klein. Einen Blitzstart legte der VfB auf dem gut bespielbaren Rasenplatz in St. Tönis hin. Jonas Kremer und Darius Jurczyk waren in den Anfangsminuten hellwach.

Schon nach fünf Zeigerumdrehungen führten die Gäste mit 2:0, der "Drops" war fast gelutscht. Hoffnung keimte in St. Tönis auf, als der Anschlusstreffer fiel, doch nur zwei Minuten später hatten die Uerdinger den alten Abstand wieder hergestellt. Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Uerdinger nichts mehr anbrennen und sorgten mit klug abgeschlossenen Kontern für den hohen Sieg.

Rasensport - Kaldenkirchen 1:2

Jetzt brechen wohl die Dämme im Kaiser-Wilhelm-Park. Nach den Querelen auf der Führungsebene (die WZ berichtete) geht es jetzt auch anscheinend sportlich nicht mehr weiter. Die Niederlage gegen den TSV war jedenfalls vermeidbar. Nach dem 0:1-Rückstand stemmte sich die Röös-Elf gegen die drohende Niederlage und kam noch zum Ausgleich. In der Schlussphase wurden die Gäste wieder stärker und verdienten sich die drei Punkte durch einen verwandelten Foulelfmeter. Damit haben sich Rasensportler selbst aus dem Rennen um die oberen Plätze herausgeschossenen. So langsam geht es in Richtung unteres Mittelfeld.

Rheydter SV - Fischeln II 1:0

Die Fischelner Reserve zeigte beim Spitzenteam mehr als eine respektable Leistung und hätte mit etwas mehr Glück eine Punkteteilung verdient. "Wir hatten in der Schlussphase Pech, ein Unentschieden wäre nicht unverdient gewesen", sagte Fischelns Trainer Marco Schmedders. Besonders in der ersten Hälfte bot Fischeln den Rheydtern einen offenen Schlagabtausch. Zwar hatte der Spitzenreiter ein optisches Übergewicht, doch Fischeln war mit seinen Kontern stets gefährlich. Das blieb auch nach der 1:0-Führung der Rheydter so. Die größte Chance zum Ausgleich verpasste Michael Kapusan freistehend wenige Sekunden vor dem Abpfiff.

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