Die Sorgenkinder hoffen derweil auf die Wende.

Krefeld. Nur noch drei Spielein der Hinrunde in der Fußball-Bezirksliga: Es sieht so aus, als ob VSF Amern auf Platz eins überwintern wird. Allerdings liegen die Preussen und der TSV Bockum noch aussichtsreich im Rennen. Am 13. Spieltag stehen erneut die Derbys im Blickpunkt. Der TSV Anadolu empfängt Preussen, der BV Union den Linner SV und OSV Meerbusch Spielsport.

TSV Anadolu - Preussen Krefeld

Sowohl Anadolu als auch die Preussen bevorzugen den Offensivfußball. "Wir haben im Moment einen guten Lauf und sind zufrieden", sagt Preussens Co-Trainer Wolfgang Trienekens. Zuversicht strahlt aber auch TSV-Trainer Yama Formuly aus, der auf einen Sieg hofft, um den Kontakt zur Spitzengruppe zu halten.

BV Union - Linner SV

Seit vier Spieltagen ist der Linner SV ohne Erfolgserlebnis. Dies soll sich ändern, denn auch der BV Union ist arg gebeutelt, hat sich zuletzt als "Schießbude" entpuppt. Doch auch die Fans in der Südstadt hoffen auf die Wende. "Wir brauchen mal wieder einen Sieg", sagt BVU-Trainer Carlo Strompen. Beide Mannschaften stehen unter Erfolgsdruck, denn auch die Linner sind weit von ihrem Anspruch, um den Aufstieg mitzumischen, entfernt.

Spielsport - OSV Meerbusch

Der Gastgeber ist nach den Kantersiegen gegen Union Nettetal, den BV Union und den Linner SV favorisiert. Allerdings gewannen die Gästen in den vergangenen Jahren drei von vier Aufeinandertreffen, so dass der Gegner nicht chancenlos sein sollte. Und auch eine weitere Bilanz sieht für den OSV günstig aus. In den vergangenen sechs Spielen kassierten die Osterather nur eine Niederlage. Allerdings fehlt in Andreas Rosenthal (Sperre) ein Leistungsträger.

TuS St. Hubert - TSV Bockum

Trotz des 3:1-Sieges gegen den TSV Kaldenkirchen steht der Gastgeber unter Zugzwang, denn er liegt auf einem der drei Abstiegsplätze. Es bleibt abzuwarten, wie die Gäste die außerplanmäßige 1:3-Heimniederlage gegen den TSF Bracht verarbeitet haben. "Wir holen uns die verlorenen Punkte zurück", verspricht Bockums Trainer Jürgen Hein. RZ

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