Der VfR erhält zudem Schützenhilfe von Union Nettetal. Reicht schon ein weiterer Sieg zum Aufstieg in die Niederrheinliga?

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Thomas Bahr (links) zieht bedrängt von seinem Linner Gegenspieler ab und trifft.

Thomas Bahr (links) zieht bedrängt von seinem Linner Gegenspieler ab und trifft.

Dirk Jochmann

Thomas Bahr (links) zieht bedrängt von seinem Linner Gegenspieler ab und trifft.

Linn. Der VfR Fischeln hat seine Aufstiegsambitionen mit einem 9:0-Kantersieg beim Linner SV untermauert. Dem Spitzenreiter der Fußball-Landesliga war von Beginn an anzusehen, dass er nicht gewillt war, den designierten Absteiger zu unterschätzen. Die Mannschaft von Trainer Dieter Hußmanns legte dann auch los wie die Feuerwehr. Bereits nach 20 Minuten hatten Thomas Bahr mit einem Volleyschuss aus der Drehung und Holger Kox im Nachsetzen für eine beruhigende 2:0-Führung gesorgt. "Besonders gefallen hat mir, dass wir von Beginn an aggressiv dagegengehalten haben", sagte Hußmanns. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte kontrollierten die Fischelner dann das Geschehen und ließen keine echte Torchance der Gastgeber zu. Mit dem Halbzeitpfiff fiel dann die Vorentscheidung. Mike Grühn spielte einen klugen Paß in den Lauf von Kox, der alleine vor Linns Schlussmann Christian Lehmann auf den mitgelaufenen Bahr ablegte, der den Ball nur noch ins Tor schieben brauchte. Nach Wiederbeginn machte es zunächst den Eindruck, als würden die Fischelner ein par Gänge zurückschalten. Auf einmal kamen auch die Linner zu guten Torchancen, doch Wersig und Kalayli scheiterten an Kohnen im Kasten des VfR.

Yilmaz eröffnet das muntere Toreschießen in Durchgang zwei

Danach fand der Gast aber wieder zu seinem Spiel und nutzte eiskalt seine Freiheiten. Dennis Yilmaz köpfte völlig unbedrängt einen Grühn-Freistoß in die Maschen. Zum 5:0 traf Kapitän Daniel Schmitz ebenfalls per Kopf. Das schönste Tor des Tages markierte der eingewechselte Ömer Uzbay mit seinem ersten Ballkontakt, als er den springenden Ball aus rund 20 Metern über Lehmann hinweg zum 6:0 ins Tor schoss. Kurze Zeit später sah Linns sichtlich genervter Abwehrchef Krisha Martin nach überhartem Einsteigen gegen Benjamin Richter die Rote Karte. Mit einem Mann mehr hatte der VfR noch mehr Platz zum Toreschießen. Yilmaz, Schmitz und Enger ließen sich diese Einladung nicht entgehen und trafen zum 9:0-Endstand.

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