Die Eiskunstläuferin vom EV Krefeld gewinnt in Mannheim die Silbermedaille in der Konkurrenz U 18.

Erfolgreich bei den deutschen Meisterschaften (v.l.): Nicole Heger und Fiona Meisgen.
Erfolgreich bei den deutschen Meisterschaften (v.l.): Nicole Heger und Fiona Meisgen.

Erfolgreich bei den deutschen Meisterschaften (v.l.): Nicole Heger und Fiona Meisgen.

evk

Erfolgreich bei den deutschen Meisterschaften (v.l.): Nicole Heger und Fiona Meisgen.

Krefeld. Bei den deutschen Eiskunstlauf-Meisterschaften in Mannheim sicherte sich Fiona Meisgen vom EV Krefeld eindrucksvoll den Vizemeistertitel in der Konkurrenz der U 18. Die 17-Jährige erwischte einen hervorragenden Start, lag nach einem fehlerfreien Kurzprogramm mit Platz zwei auf Medaillenkurs, dicht gefolgt von der Konkurrenz. Sie überzeugte sowohl in der Präsentation als auch in der Ausführung ihrer Elemente auf dem musikalischen Medley von Adele und Coldplay. In der Kür bewahrte Meisgen ihre Nervenstärke, blieb fehlerfrei und errang mit schön ausgeführten Sprungelementen, Schrittfolgen und Pirouetten sowie mit neuer persönlicher Bestleistung von 97,82 Punkten die Silbermedaille. Den Gesamtsieg verpasste sie nur um 0,11 Punkte. Meisgen feierte ihren größten Erfolg auf nationaler Meisterschaftsebene.

Nicole Heger belegt nach Aufholjagd den fünften Platz

Nicole Heger vom Schlittschuh-Club Krefeld belegte in gleicher Kategorie einen hervorragenden fünften Platz mit 94,74 Punkten. Nach dem Kurzprogramm lag sie mit Platz sieben und knappem Rückstand in Schlagdistanz zu den Medaillenrängen.

In der Kür spielte sie ihre Stärken aus, zeigte mit einem frischen Laufstil unter anderem zwei sehr gute Dreifach-Salchow-Sprünge und weitere schöne Sprungkombinationen, stürzte dann aber beim Doppel-Axel. Mit dieser Leistung erzielte sie die viertbeste Kürwertung und schob sich auf den fünften Platz im Gesamtergebnis vor – nur mit knappem Rückstand auf die Medaillenränge.

Carlota Bustos Knoblich erreicht Rang neun bei den Junioren

Carlota Bustos Knoblich vom Schlittschuh-Club Krefeld gab ihr Debüt in der Konkurrenz der Junioren Damen. In ihrem schwungvollen Kurzprogramm ging es mit einem schönen Doppel-Axel gut los. Die Dreifach-Salchow-Sprungkombination gelang ihr nicht ganz, und sie verlor in der starken Konkurrenz an Boden mit dem 18. Rang.

Aber nicht nur für ihre Sprungstärke, sondern auch für ihren Kampfgeist bekannt, bewies sie in der Kür einen Großteil ihres Könnens, präsentierte den Dreifach-Salchow zweimal fehlerfrei und schob sich mit einem auch läuferisch ausdrucksstarken Programm auf spanischen Klängen an der Konkurrenz vorbei bis auf den neunten Rang. Sie schloss ihr Debüt mit hervorragenden 103,99 Punkten ab. Aus Krefelder Sicht gelang ihr die beste Junioren-Platzierung der letzten Jahre.

Die Stützpunkttrainer Stephan Brill und Jens ter Laak zeigten sich mit den Leistungen und Ergebnissen ihrer Läuferinnen sehr zufrieden. Die nächste nationale Herausforderung steht mit dem Deutschlandpokal im März in Dortmund an.

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