Krefeld. Wieder einmal glücklos hat das Kooperationsteam des KEV/Preussen beim letzten Vorrundenspiel der Eishockey-Oberliga in Herford agiert. Am vorletzten Tag des Jahres 2011 gab es eine 5:7-(0:3, 4:0, 1:4)-Niederlage in einem extrem spannenden Spiel vor mehr als 500 Zuschauern. Die „Preussen“, ohnehin nur mit einem (zu?) kleinen Kader in Ostwestfalen vor Ort, lagen schon nach dem ersten Drittel mit 0:3 zurück. Sollte es auch beim Tabellen-Zehnten, den die Krefelder Anfang Oktober in der Rheinlandhalle mit 7:4 besiegten, wieder eine der besonders schmerzlichen hohen Klatschen geben?

Das zweite Drittel gab dann die ungewöhnliche Antwort: KEV-Trainer Elmar Schmitz hatte das richtige Rezept, und die Preussen trafen viermal durch Christian Kretschmann (22. Minute), Patrick Niederehe, Dennis Swinnen (beide 30.) und Piere Klein (39.) zur 4:3-Führung. Die wollte man unbedingt verteidigen, was aber nur bis zur 47. Minute gelang. Dann verließen die „Preussen“ die Kräfte. Die Herforder kamen mit besonders lauter Unterstützung von den Rängen zur 5:4-Führung, die Jan Lankes (57. Minute) nochmals in Überzahl zum 5:5 ausglich.

Mit einem Mann weniger auf dem Eis wurde jedoch die Schlussoffensive der Herforder begünstigt, die in der 59. Minute zur 6:5-Führung kamen und dann auch wenige Sekunden vor Schluss noch ins nun leere Preussen-Tor trafen. In 14 Tagen wird man sich in der Oberliga-Qualifikationsrunde erneut in Herford gegenüber stehen. Zunächst kommen am Freitag (19.30 Uhr) die Neuwieder (Regionalliga-Vizemeister) in die Rheinlandhalle. Zeitgleich findet im König-Palast das Straßenbahnderby Pinguine gegen die DEG statt. Die Lokal-Derbies mit der Grefrather EG um den Oberliga-Verbleib finden im März (16. und 30.) statt. BF

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