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Für Karel Lang und seine Grefrather war in Krefeld Endstation. (rei)

Für Karel Lang und seine Grefrather war in Krefeld Endstation. (rei)

Für Karel Lang und seine Grefrather war in Krefeld Endstation. (rei)

Krefeld. Im Viertelfinale um den NRW-Eishockey-Pokal bekommt es der EHC "Preussen" Krefeld nach dem 6:0-(3:0, 1:0, 2:0)-Erfolg gegen den Lokalkonkurrenten Grefrather EG nun mit einem Drittligisten (Oberliga) zu tun. Das könnten die Profiteams aus Duisburg, Dortmund, Essen oder Herne sein. Deshalb wünscht sich Preussen-Trainer Josef Spychalla am liebsten Neuss bei der Auslosung am kommenden Sonntag, da man sich gegen das Schlusslicht der Oberliga West noch am ehesten eine Chance aufs Weiterkommen ausrechnet.

Selbiges war gegen die vom Ex-Pinguine-Keeper Karel Lang trainierten Grefrather nie ernsthaft in Gefahr. Vor 435 zahlenden Besuchern in der Rheinlandhalle entwickelte sich ein typisches Play-off-Spiel ("best of one"), in dem die Krefelder ihre Nervosität eher in den Griff bekamen. Die Grefrather, die gegen den EHC am vergangenen Samstag in der NRW-Liga bereits eine 5:6-Niederlage nach Penaltyschießen kassiert hatten, agierten dagegen viel zu unkonzentriert.

Ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk (33 Jahre) machte sich Markus Felkel im Preussen-Tor mit seinem Shut-Out, wobei er sich in einigen Situationen offenen Szenenbeifall verdiente. Die Preussen waren durch Matthias Wodrich in der 4. Minute in Führung gegangen und nutzten anschließend zwei Überzahl-Spiele zu weiteren Treffern durch Christian Perlitz und Matthias Wodrich.

Im zweiten Drittel traf Sascha Drehmann zur Vorentscheidung (37.). In der überaus hektischen Schlussphase kamen die Preussen durch Jan Lankes und Sven Gotsch zu weiteren Treffern in Überzahl. Viele Strafen kennzeichneten die Brisanz der Derby-Auseinandersetzung: Krefeld 28, Grefrath 40 plus zwei Spieldauer- Disziplinarstrafen für Karl Stetz und Fabian Staudt.

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