Nach dem Sieg gegen Rumänien gehen die kleinen Fans auf Autogramm-Jagd.

Nach dem Sieg gegen Rumänien gehen die kleinen Fans auf Autogramm-Jagd.
Alle Hände voll zu tun hatte auch Steffen Fäth.

Alle Hände voll zu tun hatte auch Steffen Fäth.

Andreas Wolf, Handballer des Jahres, schrieb hunderte Autogramme.

Esser/Jochmann, Bild 1 von 2

Alle Hände voll zu tun hatte auch Steffen Fäth.

Krefeld. Mit der Schlusssirene war der 31:20-Sieg der deutschen Handball-Nationalmannschaft gegen Rumänien perfekt, dann kam die Zeit der Fans, vor allem der Kleinen. Denn für sie begann der zusätzliche Spaß nach Spielende. Lange Schlangen bildeten sich an den Brüstungen zum Innenraum, um den „Bad Boys“ nahe zu sein. Fast alle Spieler nahmen sich Zeit für die vielen Kinder. Besonders Kai Häffner und Patrick Wiencek gaben Autogramm um Autogramm, Uwe Gensheimer stand auch für Fotos bereit. Hier ein Selfie, dort ein Selfie. Ein Name aber fiel überaus häufig. Immer wieder versuchten die Kinder mit lauten „Wolff“-Sprechchören den „Handballer der Jahres“ zu sich zu locken. Meist mit Erfolg, denn auch der Torhüter war einer der letzten, der das Spielfeld verließ – rund 45 Minuten nach Spielende erst kam er in die Kabine.

Sigurdsson: „Wir werden jetzt den Fokus auf die Feinheiten legen“

Wenig Zeit bleibt dem DHB-Team vor der WM für eine Feinabstimmung. Noch am Abend ging es zurück nach Kamen-Kaiserau, wo sich die Mannschaft zunächst auf das letzte Testspiel am Montag gegen Österreich vorbereitet. Sigurdsson sagt: „Wir werden jetzt den Fokus auf die Feinheiten legen. Wir trainieren die Defensive und wollen in der Formation vielleicht ein wenig variieren.“

Der Countdown für die Weltmeisterschaft läuft jetzt

Nach dem Sieg gegen Rumänien gehen die kleinen Fans auf Autogramm-Jagd.
Alle Hände voll zu tun hatte auch Steffen Fäth.

Alle Hände voll zu tun hatte auch Steffen Fäth.

Andreas Wolf, Handballer des Jahres, schrieb hunderte Autogramme.

Bild 1 von 2

Andreas Wolf, Handballer des Jahres, schrieb hunderte Autogramme.

Spieler und Trainer waren mit der Leistung über weite Strecken zufrieden, die 7349 Zuschauer im ausverkauften König-Palast würdigten es mit einer eindrucksvollen Stimmung über die 60 Minuten. Sigurd-sson sagte: „Es war eine tolle Kulisse.“

Wer den Sprung in den finalen Kader schafft, ließ der Bundestrainer offen: „Es ist sehr eng. Alle Spieler sind gut drauf, aber im Handball kann immer etwas passieren. Es wird sich vermutlich jetzt in der Trainingswoche herausstellen.“ Zwei Tage nach dem letzten Test am Montag wird sich der DHB-Tross dann Richtung Frankreich aufmachen. Schon am 13. Januar wird es beim ersten Gruppenspiel gegen Ungarn (17.45 Uhr) ernst für die „Bad Boys“. Die für die kleinen Autogramm-Jäger nach dem Länderspiel richtig gute Jungs waren.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer