Die Platzkommission hat für das Heimspiel der Uerdinger grünes Licht gegeben. Im Hinspiel siegte der Bonner SC mit 1:0.

Die Platzkommission hat für das Heimspiel der Uerdinger grünes Licht gegeben. Im Hinspiel siegte der Bonner SC mit 1:0.
Prüfung der Bespielbarkeit des Platzes: Hubert Hinrichs (v.l.) vom Fußballverband Niederrhein, Matthias Pasch von der Stadt Krefeld und Andreas Scholten vom KFC haben den Rasen im Grotenburgstadion gestern für gut befunden.

Prüfung der Bespielbarkeit des Platzes: Hubert Hinrichs (v.l.) vom Fußballverband Niederrhein, Matthias Pasch von der Stadt Krefeld und Andreas Scholten vom KFC haben den Rasen im Grotenburgstadion gestern für gut befunden.

Dirk Jochmann

Prüfung der Bespielbarkeit des Platzes: Hubert Hinrichs (v.l.) vom Fußballverband Niederrhein, Matthias Pasch von der Stadt Krefeld und Andreas Scholten vom KFC haben den Rasen im Grotenburgstadion gestern für gut befunden.

Für die Fußballer des KFC Uerdingen stand die Ampel gestern Abend auf grün. Am frühen Abend hatte eine Platzkommission entschieden, dass die Regionalliga-Partie gegen den Bonner SC heute um 19.30 Uhr angepfiffen werden kann. Das letzte Wort hat allerdings der Schiedsrichter. Damit ist eingetreten, was Trainer Michael Wiesinger am Mittag prognostiziert hatte. Der KFC-Coach hatte den Rasenplatz in der Grotenburg selbst in Augenschein genommen und für gut genug befunden.

Bei Wiesinger mag auch die Hoffnung getrieben haben, dass nach dem ausgefallenen Pokalspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen nicht noch ein weiteres Spiel dazukommt, das die Uerdinger womöglich in eine zusätzliche englische Woche zwingen würde. Es ist die Kunst in diesen Tagen, angesichts der Ungewissheit, ob gespielt werden kann, die Konzentration aufrechtzuerhalten. Daraus resultierende Punktverluste darf und will sich der KFC nicht leisten.

Trainer Michael Wiesinger: „Wir bereiten uns vor wie immer“

Wiesinger sagt: „Wir bereiten uns vor wie sonst auch. Wir sind so akribisch wie immer.“ Wegen des ausgefallenen Pokalspiels mussten die Uerdinger zuletzt zwei Wochen durchtrainieren. Der 44-Jährige suchte Gespräche mit den Spielern. Der Fokus darf nicht verloren gehen: „Ich habe auch mit Leuten gesprochen, bei denen ich die Tendenz sah, dass sie etwas nachlassen. Über Videoanalysen habe ich die Sinne geschärft und hart trainieren lassen.“ Zudem verlässt sich Wiesinger auch auf eine Reihe von Führungsspielern, die „den Laden in der Spur halten“, wie der Trainer sagt.

So würden dann auch mal mannschaftsintern Dinge geklärt und angesprochen. Dazu zählen neben Kapitän Mario Erb auch Christopher Schorch, René Vollath und Marcel Reichwein – eben der Mannschaftsrat, den Wiesinger wählen ließ. Auch Alexander Bittroff würde sich mitunter einschalten. Auf dem Platz wird Bittroff nun aber erst einmal mit einem Sehnenanriss im Oberschenkel bis zum Jahresende fehlen. Innenverteidiger und Kapitän Erb ist gesperrt. Er fehlt wegen der fünften Gelben Karte. Für ihn dürfte Patrick Ellguth ins Team rücken. Wiesinger hatte im Training gute Eindrücke von dem 27-Jährigen gesammelt, „ein gutes Gefühl.“ Johannes Dörfler hat gute Chancen, Bittroff als rechten Verteidiger zu vertreten.

Bonn hatte die Uerdinger im Hinspiel 1:0 besiegt. Wiesinger sagte gestern: „Wir müssen Teams wie Bonn klein halten. Sie werden uns solange wehtun, wie wir sie lassen. Wir wollen im Heimspiel unsere Lauf- und Kampfstärke zeigen.“

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer