Clubmanager Robert Haake kann sich eine erneute WM oder auch eine deutsche Meisterschaft in Krefeld vorstellen.

Clubmanager Robert Haake kann sich eine erneute WM oder auch eine deutsche Meisterschaft in Krefeld vorstellen.
Deutsche Fans während der Masters-WM. Archiv

Deutsche Fans während der Masters-WM. Archiv

CHTC-Manager Robert Haake Archiv

Bischof, Bild 1 von 2

Deutsche Fans während der Masters-WM. Archiv

Krefeld. Robert Haake sammelt gerne Akkreditierungen. Das letzte Andenken ist erst wenige Tage alt. Die Hallenhockey-WM der Masters an der Horkesgath ist ihm noch in guter Erinnerung. Positive Kritik der Gäste aus aller Welt hat der Clubmanager des Crefelder HTC aufgenommen. Krefelds Bundesligaverein mit OK-Chef Dirk Wellen an der Spitze war mit etwa 35 Leuten federführend bei der Premiere dieser Sportveranstaltung. An beinahe alles wurde im Vorfeld gedacht. Sogar Duftbäume für die Umkleidekabinen wurden besorgt, Tore und Banden eigens in die Halle gefahren. Die große Anzeigetafel einer Krefelder Veranstaltungsfirma, auf der am Finaltag die Kader der Teams und wehende Flaggen während der Hymnen zu sehen waren, organisierte Haake spontan am Vorabend. Es wurde ein echter Hingucker. Haake sagt: „Nur der Kuchen und die Baguettes sind uns am Sonntag ausgegangen, weil von Tag zu Tag immer mehr Zuschauer gekommen sind. Das Catering haben wir ja selbst gemacht.“

Haake: Wir haben eine starke Leistung hingelegt

Man kann diese Weltmeisterschaft auch als gelungene Bewährungsprobe verstehen. Denn die Ausrichtung dieses Events mit mehr als 400 Gästen an vier Tagen hat beim CHTC Lust auf mehr gemacht. In Zukunft, so sagt Haake auf Nachfrage, traue man sich auch zu, Gastgeber einer Endrunde um die deutsche Meisterschaft zu sein. Oder eben nochmals die Masters-WM auszutragen. Vielleicht sogar schon bei der übernächsten Ausgabe in vier Jahren? Denkbar wäre das, so Haake: „Wir haben eine starke Leistung hingelegt und Werbung für die Zukunft gemacht. Es war ein großes Miteinander.“

Clubmanager Robert Haake kann sich eine erneute WM oder auch eine deutsche Meisterschaft in Krefeld vorstellen.
Deutsche Fans während der Masters-WM. Archiv

Deutsche Fans während der Masters-WM. Archiv

CHTC-Manager Robert Haake Archiv

abi, Bild 1 von 2

CHTC-Manager Robert Haake Archiv

Für eine DM auf der eigenen Anlage müsste der CHTC jedoch umrüsten. Die Stadt müsste sich klar positionieren und Geld hinzugeben, so wie es Düsseldorf schon mehrmals tat. Neben den Fixkosten müssten aber auch zusätzliche Sitzplätze eingerichtet werden. Derzeit gibt es Plätze für 250 Besucher auf der kleinen Tribüne. Für Bundesligaspiele ist das ausreichend, viele Zuschauer geben sich mit Stehplätzen zufrieden. Nun müsste man aber geschätzten 2000 Gästen Raum bieten, und das ohne Sichtprobleme. Das heißt, zusätzliche Tribünen aufbauen. Haake: „Wir können uns das vorstellen. Immerhin haben wir bei der WM 25 Teams über vier Tage organisiert. Aber die Stadt muss es eben auch wollen.“

Mit der Jugend-Endrunde hat man viel Erfahrung

Viel mehr Parkplätze wären nötig, wohl auch Shuttlebusse und eine neue Verkehrsführung, um die Gäste nicht unnötig im Stau warten zu lassen. Zusätzliche Helfer, etc. Klar ist: Solch ein Event beim CHTC wäre eine Kraftanstrengung. Auf dem Feld haben die Krefelder in den vergangenen drei Jahren schon viel Erfahrung mit Jugend A-DM (2014/2015) und Mädchen A-DM (2016) gesammelt. Eine Endrunde der Herren oder Damen unter freiem Himmel wäre jedoch eine Premiere - wie schon mit der ersten offiziellen Masters-WM. Bange ist Haake davor nicht: „Wir haben gesehen, dass das Team es schaffen kann.“ Und mal sehen: Es gibt ja auch noch die deutsche Hallen-DM.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer