Die Rennpferde kehren am Samstag im Stadtwald nach der langen Winterpause auf den grünen Rasen zurück.

Galopp
Jockey Filip Minarik geht auf der Krefelder Galopprennbahn mit dem vierjährigen Hengst Pissarro an den Start.

Jockey Filip Minarik geht auf der Krefelder Galopprennbahn mit dem vierjährigen Hengst Pissarro an den Start.

Tuchel

Jockey Filip Minarik geht auf der Krefelder Galopprennbahn mit dem vierjährigen Hengst Pissarro an den Start.

Krefeld. Sonntag steigt in Krefeld die erste Grasbahnveranstaltung des Jahres in Deutschland. Der Auftakt um 13.30 Uhr ist mit einem Ponyrennen für den reiterlichen Nachwuchs und dem darauf folgenden Rennen für die arabischen Vollblüter noch eine Art „Vorspiel“ für den großen Galopprennsport auf dem grünen Rasen im Stadtwald. Doch schon im dritten Rennen um den Preis der Westdeutschen Zeitung Krefeld wird den Besuchern vom Rennclub das serviert, worauf die Freunde der schnellen Pferde der Rasse Vollblut hierzulande seit fast vier Monaten verzichten mussten: Rennen auf Gras mit besseren Pferden.

Der Hengst Ross ist der Favorit im WZ-Rennen

Das sind in diesem Fall fünf Pferde des Derbyjahrgangs. Wobei die Favoritenrolle auf den Hengst mit dem trefflichen Namen Ross fallen könnte, dessen Besitzergemeinschaft „Stall Domstadt“ nach dem Hengst Egon wieder ein gutes Pferd haben könnte. Ross bestreitet morgen sein erstes Rennen im Stadtwald, Peter Schiergen sattelt ihn im WZ-Rennen. Mehr Routine haben viele andere Starter der insgesamt neun Rennen. Dazu zählt auch der vierjährige Hengst Pissarro, dessen Züchterin bei der Namensgebung nicht einmal wusste, dass es sich bei Camille Pissarro um einen bedeutenden Impressionisten handelt. Aber er starb ja auch schon 1830. Ex-Champion Filip Minarik reitet das Maler-Pferd in dem sehr gut besetzten Rennen.

Das kann man vom sechsten Rennen ebenfalls behaupten, denn mit dem Hengst Ito mit Jockey Filip Minarik geht ein Pferd des populären Gestüts Schlenderhan aus Bergheim an der Erft in die Startbox. Der Gegner heißt Nadelwald und sein Reiter Dennis Schiergen, der mit 20 Jahren älteste der drei Schiergen-Söhne.

Der Krefelder Rennclub-Präsident Jan Schreurs hat stets betont: „Bei uns hat der Hindernissport immer seinen Stellenwert.“ So lohnt die Geduld, wenn zum Abschluss das 3500-Meter-Jagdrennen über die Hindernisbahn im Stadtwald läuft. Unter den acht Startern ist nach seiner Beinfraktur auch der mehrfache deutsche Hindernischampion Cevin Chan aus Hamburg. Er reitet den Mitfavoriten Falconettei. Seinen letzten Auftritt in Deutschland hat der Wallach in Bad Harzburg gewonnen.

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