Trainer Thomas Huber spricht nach dem Abstieg in die B-Gruppe über die Situation im Team der Wasserballer der SVK ’72 und über den kommenden Gegner Weiden.

Thomas Huber, Trainer der Wasserballer der SVK ’72, geht optimistisch in die Play-down-Spiele gegen den SV Weiden.
Thomas Huber, Trainer der Wasserballer der SVK ’72, geht optimistisch in die Play-down-Spiele gegen den SV Weiden.

Thomas Huber, Trainer der Wasserballer der SVK ’72, geht optimistisch in die Play-down-Spiele gegen den SV Weiden.

Bärendahls

Thomas Huber, Trainer der Wasserballer der SVK ’72, geht optimistisch in die Play-down-Spiele gegen den SV Weiden.

Krefeld. Drei Spiele in Serie gegen Berlin Neukölln verloren – die Bundesliga-Wasserballer der SVK ’72 hatten sich das in den Vor-Play-offs anders vorgestellt. Jetzt sind sie nach dem Aufstieg in die A-Gruppe wieder in die B-Gruppe abgestiegen. Trainer Thomas Huber spricht über die aktuelle Situation im Team und Club.

Was lief bei den drei Spielen gegen die SG Neukölln Berlin schief?

Thomas Huber: Nichts lief dramatisch schief. Der Leistungsunterschied zwischen der A-Gruppe und der B-Gruppe ist nicht besonders groß. Somit sind die Pre-Play-offs immer sehr eng und spannend. Dies zeigen auch die anderen Ergebnisse. Neukölln war sehr gut vorbereitet und hatte das Glück des Tüchtigen. Wir hingegen konnten unsere Leistung nicht zu 100 Prozent abrufen.

Wie sieht nach dem Abstieg in die B-Gruppe die Motivation beim Team aus? Wird es schwierig, die Mannschaft für die Spiele gegen Weiden zu motivieren?

Huber: Das Team ist jetzt noch motivierter, die Saison so erfolgreich es geht zu beenden. Wir versuchen die Spannung in den nächsten Wochen hoch zu halten und Weiden in zwei Spielen zu schlagen.

Wie verbringt die Mannschaft die Zeit bis zu den Spielen? Gibt es eine Regenerationspause oder wird weiter trainiert?

Huber: Wir trainieren normal weiter. Ich habe meiner Mannschaft einen Tag frei gegeben, da das Wochenende mental und physisch sehr kräftezehrend war. Allzu lange ist es ja nicht mehr. Wir freuen uns, dass wir in zwei Wochen wieder in unserem Freibad trainieren können.

Wie schätzen Sie den SV Weiden ein?

Huber: Weiden ist sehr heimstark, ich sehe unseren Kader individuell und in der Breite aber besser aufgestellt. Daher gehe ich davon aus, dass wir den Klassenerhalt in den ersten beiden Spielen vorzeitig sichern.

Gibt es schon personelle Veränderungen? Spieler, die verkündet haben den Verein bei einem Abstieg in die B-Gruppe zu verlassen?

Huber: Das ist momentan alles noch kein Thema. Wir konzentrieren uns auf Weiden und erst danach auf die neue Saison. Im Übrigen sehe ich den Abstieg als nicht so dramatisch an. Es ist ja kein richtiger Abstieg in eine andere Liga, wie etwa im Fußball. Nächste Saison haben wir erneut die Chance in den Pre-Play-offs den Aufstieg in die A-Gruppe zu schaffen. Gegen die ersten drei Mannschaften der A-Gruppe Spandau Berlin, Hannover und Duisburg hat momentan sowieso kein Club eine Chance. Wir wollten den Verbleib in der A-Gruppe natürlich sichern, aber wir wollen jetzt auch aus dieser Situation das Beste machen und nach vorne schauen.

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