Niklas Wellen hat klare Ziele für 2017. Der Hockey-Nationalspieler hat eine längerer Pause eingelegt – der Akku war leer.

Niklas Wellen bei der Ankunft in Krefeld nach seinem bisher größten Erfolg – Olympia-Bronze in Rio, zusammen mit CHTC-Teamkollege Linus Butt.
Niklas Wellen bei der Ankunft in Krefeld nach seinem bisher größten Erfolg – Olympia-Bronze in Rio, zusammen mit CHTC-Teamkollege Linus Butt.

Niklas Wellen bei der Ankunft in Krefeld nach seinem bisher größten Erfolg – Olympia-Bronze in Rio, zusammen mit CHTC-Teamkollege Linus Butt.

Archiv Andreas Bischof

Niklas Wellen bei der Ankunft in Krefeld nach seinem bisher größten Erfolg – Olympia-Bronze in Rio, zusammen mit CHTC-Teamkollege Linus Butt.

Krefeld. Mit drei Treffern meldete sich Niklas Wellen beim 9:8-Erfolg des Crefelder HTC gegen Mülheim in der Hockey-Bundesliga zurück. Der Nationalspieler ist nach zweimonatiger Pause zurück im Team. Nach der Feldsaison beendete der 22-Jährige das erfolgreiche Hockeyjahr 2016 mit dem Höhepunkt Olympia-Bronze in Rio, um regenerieren zu können. Für 2017 hat sich Wellen ambitionierte Ziele gesteckt.

Wie haben Sie die Pause vom aktiven Hockey erlebt?

Niklas Wellen: Das Jahr war für mich sehr anstrengend. Der Akku war leer, musste dringend aufgefüllt werden. Ich habe neben den Einsätzen im Club zahlreiche Termine mit der Nationalmannschaft gespielt. Der Höhepunkt war natürlich Olympia. Mit Trainer Matthias Mahn hatte ich vereinbart, nach der Feldhockeysaison in der Hinrunde der Hallensaison zu pausieren. Ich habe ein bisschen gelaufen und Fitness im Studio gemacht.

Welche sportlichen Ziele gehen Sie jetzt an?

Wellen: Die nahen Ziele sind klar. Am Samstag  gegen Kahlenberg einen Pflichtsieg einfahren und am Sonntag gegen Rot-Weiß Köln ebenfalls gewinnen. Mit dem Team streben wir die Play-offs an. Das Gleiche gilt natürlich für die Feldsaison, die in zwei Monaten fortgesetzt wird. Wir haben uns auch dort eine sehr gute Ausgangsposition geschaffen mit Rang zwei.

Und die Ziele in der Nationalmannschaft?

Wellen: Der Kalender ist gut gefüllt. Im Februar ist ein zweiwöchiger Zentrallehrgang in Kapstadt. Im Juli steht in Johannesburg die Qualifikation für die Weltmeisterschaft an. Im August findet in Amsterdam die Europameisterschaft statt. Ich möchte in allen Wettbewerben dabei sein.

Wie sieht ihre berufliche Planung aus?

Wellen: Ich studiere Wirtschafts-Ingenieurwesen und stehe im sechsten Semester. Nächste Woche schreibe ich eine wichtige Klausur und möchte im Sommer meine Bachelorarbeit angehen.

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