Der FC Energie übernachtet nach dem 1:2 gegen den MSV Duisburg in Krefeld.

Fischeln
„Pele“ Wollitz mit Fitnesstrainer Matthias Grahé (l.) auf der VfR-Anlage. (DJ)

„Pele“ Wollitz mit Fitnesstrainer Matthias Grahé (l.) auf der VfR-Anlage. (DJ)

Jochmann, Dirk (dj)

„Pele“ Wollitz mit Fitnesstrainer Matthias Grahé (l.) auf der VfR-Anlage. (DJ)

Krefeld. Die Kaffeemaschine erledigt pünktlich ihren Dienst und spuckt um 10.30 Uhr frischen Kaffee aus. Was fehlt, sind die angekündigten Gäste. Eigentlich sollen die Zweitliga-Fußballer von Energie Cottbus an diesem sonnigen Mittwochmorgen auf der Anlage des VfR Fischeln trainieren. Am Vortag hatte die VfR-Verantwortlichen eine Stunde vor der geplanten Einheit eine Absage erreicht, Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz, in Fußball-Krefeld kein Unbekannter, hatte es vor dem DFB-Pokalfight beim MSV Duisburg am Dienstag vorgezogen, mit seinem Team durch den Forstwald zu laufen.

Um 10.47 Uhr ist es dann doch so weit, der Bus der Cottbuser fährt vor. „Pele“ Wollitz schickt die Spieler, die im Pokalspiel dabei waren, auf den Kunstrasen zum Auslaufen. Acht Reservisten müssen auf den Rasen, bringen dort Steigerungsläufe hinter sich, dürfen beim „Fünf-gegen-Zwei“ verschnaufen und üben am Ende den Torabschluss.

Wollitz ist trotz der 1:2-Niederlage beim MSV erstaunlich gut gelaunt. Einigen Zaungästen erzählt er von seiner Zeit beim KFC Uerdingen. Als drei Schulklassen des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums die Anlage bevölkern, gibt er bereitwillig Autogramme und der WZ ein Interview. „Der nicht gegebene Elfmeter in der 9. Minute war der Knackpunkt. Ein Tor zu diesem Zeitpunkt hätte dem Spiel eine andere Richtung gegeben“, sagt der 45-Jährige. Am Ende stand bekanntlich eine 1:2-Pleite.

Noch bis Freitag wird der Energie-Tross im Hotel an der Elfrather Mühle nächtigen. Die Cottbuser bleiben in NRW, weil sie Samstag in Paderborn spielen. Am Donnerstag um 14.30 Uhr und am Freitag um 11 Uhr wird erneut an der Kölner Straße trainiert. Wollitz, der in Forstwald ein Haus besitzt und nicht ausschließt, irgendwann dort wieder zu wohnen, verfolgt den Sport in Krefeld genau. „Ich freue mich über den Erfolg der Pinguine und die Tatsache, dass die Zuschauer den KEV wieder annehmen.“

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