Der lange verletzte Vize-Kapitän der HSG meldet sich heute im Heimspiel gegen Soest zurück.

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Mirko Szymanowicz bei einem seiner kraftvollen Würfen. Archiv

Mirko Szymanowicz bei einem seiner kraftvollen Würfen. Archiv

Andreas Bischof

Mirko Szymanowicz bei einem seiner kraftvollen Würfen. Archiv

Krefeld. Zum siebten und letzten Hinrundenspiel empfängt Handball-Drittligist HSG Krefeld heute Abend (20 Uhr) in der Königshofer Sporthalle den Soester TV. Der Oberliga-Aufsteiger nimmt derzeit den vorletzten Tabellenplatz ein und hat auswärts erst einen Sieg eingefahren – diesen zudem etwas überraschend beim HSG-Nachbarn TV Korschenbroich. Somit trägt das Krefelder Team von Trainer Olaf Mast die Favoritenbürde.

Szymanowicz wurde bei der HSG in so manchem Spiel vermisst

Die HSG will den zehnten Sieg im 14. Spiel einfahren und zudem die Vorjahresmarke mit 20:8-Punkten aus allen Heimspielen verbessern. Bislang steht die Ausbeute bei 9:3-Punkten. Obwohl bereits der 14. Spieltag ansteht, feiert die HSG eine Saisonpremiere: Nach monatelanger Verletzungspause, wegen eines Bandscheibenvorfalls, stößt Vize-Kapitän Mirko Szymanowicz wieder zur Mannschaft. Der 28-jährige Polizist wurde schon in so manchem Spiel schmerzlich vermisst, soll aber erst langsam an die Wettkampfbedingungen herangeführt werden.

Damit steht Olaf Mast erstmals der gesamte Kader zur Verfügung, etliche taktische Veränderungen dürften folgen, die bislang kaum praktizierte 5:1-Deckung könnte in den nächsten Spielen dank Szymanowicz Einzug halten. Auch im Angriff kann Mast dann gerade den Rückraumspielern längere Pausen gewähren, sollte das Szymanowicz-Comeback positiv verlaufen.

Spielmacher Tim Gentges führt die interne HSG-Torjägerliste an

Trainer Olaf Mast hat es in der Trainingswoche nicht versäumt, sein Team vor dem kommenden Gegner zu warnen. Denn die Mannschaft von der Boerde wartet mit einigen Besonderheiten auf. Gleich vier Brüderpaare stehen im Kader, überhaupt kann Trainer Dirk Lohse auf eine große Handballfamilie zurückgreifen, denn gleich sechs Spieler spielen seit Kindesbeinen für ihren Klub. Torjäger bei den Gästen ist Yannick Eckervogt, der mit 67 Treffern auf Rang elf der Liga zu finden ist. Direkt danach folgt mit 56 Toren schon das Soester Urgestein, Kapitän Max Loer (30). Zudem spielt Soest mit etlichen, sehr variablen Abwehrvarianten.

Bei der HSG Krefeld führt die Torjägerliste Spielmacher Tim Gentges an, der bislang 59 Mal ins Schwarze traf. Danach folgen torgleich Maik Schneider und Stephan Pletz mit jeweils 54 Treffern.

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