Der Bundesligist muss ohne Max van Laak auskommen. Der mit zehn Treffern beste Stürmer hat sich den Knöchel gebrochen.

Eckenspezialist Max van Laak steht dem Crefelder HTC in dieser Saison wohl nicht mehr zur Verfügung.
Eckenspezialist Max van Laak steht dem Crefelder HTC in dieser Saison wohl nicht mehr zur Verfügung.

Eckenspezialist Max van Laak steht dem Crefelder HTC in dieser Saison wohl nicht mehr zur Verfügung.

Andreas Bischof

Eckenspezialist Max van Laak steht dem Crefelder HTC in dieser Saison wohl nicht mehr zur Verfügung.

Krefeld. Der Ausfall von Max van Laak trifft den Hockey-Bundesligisten Crefelder HTC hart. Der Defensivspieler ist besonders bei Standards einer der wichtigen Akteure beim CHTC. Ausgerechnet bei einem Testspiel gegen die österreichische Nationalmannschaft verletzte sich der Spezialist für Strafecken. Drei Minuten vor Schluss stolperte Laak unglücklich über den Schläger eines Gegenspielers und brach sich dabei den linken Knöchel. Van Laak wurde schon operiert, die Saison dürfte für ihn gelaufen sein.

Van Laaks Ausfall ist der zweite herbe Rückschlag für den CHTC

Der 21-Jährige ist mit bislang zehn Saisontreffern bester Torschütze des aktuellen Tabellenzweiten CHTC. Dabei hat sich van Laak zum Eckenspezialisten seines Teams gemausert. Alle seine Treffer resultierten aus dieser im Hockey besonderen Spielsituation. In der Torschützenliste der Bundesliga steht van Laak auf dem neunten Rang. Trainer Matthias Mahn: „Das war schon eine bittere Botschaft für mich. Max schießt nicht nur gute Ecken, sondern ist auch bei gegnerischen Ecken der erste Herausläufer, um den Gegner am Abschuss zu hindern.“

Der Ausfall von van Laak ist für Mahn nun der zweite herbe Rückschlag innerhalb der vergangenen Wochen. Auch Niklas Wellen fehlt den Krefeldern. Der Nationalstürmer gehört zu den effektivsten Stürmern im CHTC-Team, fällt aber noch mit einem Muskelfaserriss aus. Mahn schaut aber nach vorne: „Unser Kader hat insgesamt eine hohe Qualität. Wir müssen diese Ausfälle kompensieren.“

Für die Strafecken stehen Linus Butt, Sven Alex und Felix Klein zur Verfügung. Linus Butt hat bisher vier Strafecken verwandelt, Felix kommt auf insgesamt sechs Treffer, zwei davon resultierten ebenfalls aus den kurzen Ecken. In den beiden anstehenden Heimspielen gegen Uhlenhorst Mülheim (Samstag, 16 Uhr) und den Nürnberger HTC (Sonntag, 14 Uhr) peilt Mahn die volle Punktausbeute an. Mahn: „Wir dürfen uns keine Schwäche leisten. Nach meiner Meinung wird die Vergabe der Play-off-Plätze wohl erst am letzten Spieltag entschieden.“ Es sind die beiden letzten Heimspiele dieser Saison. Der CHTC hat dann nur noch zwei Auswärtsspiele. Mahn kann wieder auf Constantin Illies sowie Jannick Eschler zurückgreifen, die beide ihre Verletzungen auskuriert haben.

Das Restprogramm des CHTC: 21. Mai: (A) Berliner HC; 29. Mai (A) Rot-Weiß Köln; Endrunde: 4./5. Mai in Mannheim

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