Im ersten Play-off-Spiel wartet auf den CHTC der Tabellenführer RW Köln.

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CHTC-Mittelfeldspieler Felix Jarosch konnte sich in dieser Szene gegen seinen Hamburger Gegenspieler durchsetzen.

CHTC-Mittelfeldspieler Felix Jarosch konnte sich in dieser Szene gegen seinen Hamburger Gegenspieler durchsetzen.

Andreas Bischof

CHTC-Mittelfeldspieler Felix Jarosch konnte sich in dieser Szene gegen seinen Hamburger Gegenspieler durchsetzen.

Krefeld. Trainer Dietmar Alf schüttelte ungläubig mit dem Kopf, als das Schiedsrichtergespann das letzte Rundenspiel der Hockey-Bundesliga abgepfiffen hatte.

Seine Mannschaft, der Crefelder HTC, hatte gerade mit 1:2 gegen den Tabellenletzten Harvestehuder THC verloren und durch diese Niederlage die denkbar schlechteste Ausgangsposition für die Play-offs manifestiert.

Alf muss mit seinem Team am 17. Mai im ersten Viertelfinalspiel gegen den Tabellenführer RW Köln antreten, da der Berliner HC mit 8:4 gegen die TG Frankenthal den CHTC auf den achten Tabellenrang verdrängte.

Ideenlos und pomadig agierten die Krefelder in der ersten Halbzeit gegen die Hanseaten. Schon die erste Strafecke führte zur 1:0-Führung für die Hamburger, das zweite Tor Mitte der zweiten Hälfte war schon eine Vorentscheidung. Junioren-Nationalkeeper Niklas Sakowsky konnte beide Treffer nicht verhindern.

Erst nach dem 0:2 wurde der CHTC stärker, kombinierte besser und hatte auch einige Chancen. Als Oskar Deecke zwölf Minuten vor dem Spielende auf 1:2 verkürzte, keimte etwas Hoffnung auf, doch noch die Wende zu schaffen. Mit Glück und Geschick verteidigte Harvestehude aber das Ergebnis. "Nach der Klatsche vom letzten Wochenende hatten wir uns einiges vorgenommen, konnten aber letztendlich nicht alles umsetzen. Wir müssen uns jetzt auf die Play-offs konzentrieren", sagte Dietmar Alf.

0:1 (19.) Furhmann, 0:2 (55.) Woydt, 1:2 (58.) Deecke

Sakowsky, Kriwet, Großer, Müsgens, A. Butt, Deecke, Klein, Fröschle, Jarosch, Otten, L. Butt, J.Broja, Michely, Eschler, M. Broja

Sollte der CHTC in der Endrunde gegen Köln ausscheiden, rutschen die Krefelder mit drei weiteren Teams in die Hoffnungsrunde, in der der dritte Teilnehmer für die Europaliga ausgespielt wird.

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