Der Krefelder Bundesligist befindet sich im Umbruch und gehört in der am Samstag beginnenden Saison nicht zu den Favoriten.

wza_1500x1091_739774.jpeg
Aufgalopp für die Hockeyspieler des Crefelder HTC. Am Samstag steigt das erste Heimspiel gegen den Club an der Alster.

Aufgalopp für die Hockeyspieler des Crefelder HTC. Am Samstag steigt das erste Heimspiel gegen den Club an der Alster.

Horst Reinartz

Aufgalopp für die Hockeyspieler des Crefelder HTC. Am Samstag steigt das erste Heimspiel gegen den Club an der Alster.

Krefeld. Die Zeit der Vorbereitung ist vorüber. Am Samstag beginnt die Feldhockey-Bundesliga der Herren. Für den Crefelder HTC steht gleich ein Kracher auf dem Programm, wenn der Club an der Alster Hamburg auf der Gerd-Wellen-Hockeyanlage antritt.

Sieben Spiele stehen bis zur Winterpause (17. Oktober) auf dem Plan, davon trägt der CHTC vier auf heimischer Anlage asu. Am 2. April 2011 wird die Liga mit weiteren vier Begegnungen fortgesetzt. "Wir haben uns als Ziel gesetzt, die Play-off-Runde zu erreichen", sagt Matthias Mahn, Cheftrainer des CHTC.

Krefeld und Alster Hamburg sind alte Rivalen im Feldhockey, und vielen Hockeyfans ist der 5. Oktober 2003 noch in guter Erinnerung: Da stieg das Finale um die Deutsche Feldhockey-Meisterschaft zwischen dem CHTC und dem Club an der Alster. Vier Minuten vor Spielende führten die Krefelder mit 4:3, doch dann ließ ein Doppelschlag der Hamburger alle Meisterschaftsträume platzen. Am Ende siegten die Alsteraner mit 5:4.

Auch heute sind die Begegnungen der beiden Teams stets Hockey-Leckerbissen. Am vergangenen Wochenende trennten sich beide beim Krefelder Bundesliga-Cup leistungsgerecht 4:4. "Cup und Meisterschaft sind aber verschiedenen Welten", sagt Mahn.

Der CHTC befindet sich derzeit im Umbruch. Zahlreiche Leistungsträger fehlen und haben sich aus beruflichen Gründen für ein halbes bzw. komplettes Jahr abgemeldet. Til Kriwet (Indien), Alan Butt und Philipp Großer (beide in England) und Jannik Eschler (Wechsel nach Hamburg) werden dem Krefelder Team fehlen. Dazu mussten in den vergangenen Wochen die beiden Nationalspieler Linus Butt und Oskar Deecke für ihre Examen pauken.

Fehlen wird wahrscheinlich auch Zugang Tim Lewis. Der 23-jährige Abwehrspieler aus Irland, der schon über 60 Länderspiele für sein Heimatland absolviert hat, laboriert an einer Oberschenkelzerrung.

"Ich bin trotz verschiedener Widrigkeiten mit der Vorbereitung zufrieden, aber ich will doch klar stellen, dass die Hamburger ein wenig favorisiert sind", sagt Matthias Mahn. Sicher kann sich der CHTC - wie in früheren Jahren - nicht mit den großen Teams der Liga messen. Den Takt geben Rot-Weiß Köln und der UHC Hamburg an, die als klare Meisterschaftsfavoriten ins Rennen gehen.

Die Krefelder befinden sich leistungsmäßig auf Augenhöhe mit dem UHC Mülheim, DHC Düsseldorf und Harvestehude Hamburg. Nach der Gruppenphase haben sich acht Mannschaften für die Endrunde qualifiziert, die weiteren vier Teams gehen in die Abstiegsrunde.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer