Am Appellweg treffen auch die Top-Torjäger aufeinander.

Krefeld. Der sechste Spieltag in der Fußball-Bezirksliga, Gruppe 5 hat es in sich. Denn morgen sind die vier Spitzenteams unter sich. Tabellenführer Fortuna Dilkrath empfängt den Verfolger VfL Willich, und im Krefelder Derby treten auf der Sportanlage am Appellweg Preussen Krefeld und der VfB Uerdingen (jeweils 15 Uhr) gegeneinander an. Die einzige Mannschaft mit einer weißen Weste ist Dilkrath, alle übrigen Teams haben schon Punktverluste hinnehmen müssen.

Dabei kommt es auch zum Duell zweier Torjäger. Auf der Seite des VfB steht in Jonas Kremer ein Stürmer, der schon in der vergangenen Saison für Furore sorgte und mehr als 20 Treffer erzielte. "Jonas ist ein guter Knipser, bekommt aber auch die Bälle, die auf ihn zugeschnitten sind", sagt VfB-Trainer Mike Klein. Gemeint ist der Mittelfeldmotor des VfB, Matthias Leven, der offensive Antreiber der Uerdinger. In der noch jungen Saison hat Kremer immerhin schon sechs Treffer erzielt. "Ich hoffe, dass ich meine Quote aus der vergangenen Saison übertreffe", sagt Kremer. Auf der anderen Seite hat sich Pascal Lukas (bisher vier Tore) als bisher effektivster Stürmer der Preussen herauskristallisiert. Über den TSV Anadolu fand der Ex-Oppumer im Winter des Vorjahres den Weg zu den Preussen. Der Blondschopf muss die Lücke füllen, die Burhan Sahin in der vergangenen Saison bei Preussen inne hatte und der am Saisonende sensationelle 38 Treffer verbuchte. Sein Weggang zum VfR Fischeln hinterlässt bei Preussen eine große Lücke. "Burhan ist so schnell nicht zu ersetzen", sagt deren Trainer Stefan Rex.

Beide Übungsleiter freuen sich auf das Derby. "Es ist ein Prestigeduell, jeder will gewinnen", sagt VfB-Coach Mike Klein. Auch sein Gegenüber Rex will natürlich die Punkte mitnehmen: "Es wäre schön, wenn wir als Sieger vom Platz gehen, doch auch in diesem Spiel werden nicht mehr als drei Punkte vergeben." Im direkten Vergleich haben die Uerdinger einen Vorsprung. In der abgelaufenen Saison verbuchten sie zwei Siege (4:0, 1:0).

Personell haben beide Teams nicht ihre Bestbesetzung auf dem Platz, doch Klein stellt fest: "Wir wollen nicht jammern. Unser Kader ist groß genug."

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