Die Uerdinger gewinnen gegen Esslingen mit 7:6. SVK nimmt Aufsteiger Köln auseinander.

Die Uerdinger gewinnen gegen Esslingen mit 7:6. SVK nimmt Aufsteiger Köln auseinander.
Die taktische Marschroute gegen den SSV Esslingen passte – Bayer gewann das Heimspiel mit 7:6.

Die taktische Marschroute gegen den SSV Esslingen passte – Bayer gewann das Heimspiel mit 7:6.

Dirk Jochmann

Die taktische Marschroute gegen den SSV Esslingen passte – Bayer gewann das Heimspiel mit 7:6.

Wer es mit dem SV Bayer 08 Uerdingen hält, der kann sich in der Regel auf Spannung freuen. Bis zur letzten Sekunde musste die Mannschaft um Trainer Tim Focke zittern, diesmal mit Erfolg. Anders als bei der knappen Auftaktniederlage gegen Duisburg behielten die Uerdinger am zweiten Spieltag der Bundesliga die Nerven und rangen den SSV Esslingen mit 7:6 nieder. Deutlich weniger Probleme hatte die SV Krefeld ’72, die in der B-Gruppe den Gegner aus Köln mit 17:3 abfertigten.

Die erste Hiobsbotschaft ereilte die Uerdinger aber schon vor dem ersten Anschwimmen. Kapitän Gerrit Pape riss sich nach ersten Untersuchungen das Außenband und wird Bayer mehrere Wochen fehlen. Auch sportlich gesehen sorgten die ersten Minuten für wenig Euphorie. In einem defensiv dominierten Spiel waren Tore auf beiden Seiten Mangelware.

Freisem und Kilibarda krönen den Endspurt der Uerdinger

Das Spiel bewegte sich lange auf Augenhöhe, doch Bayer zeigte den besseren Schlussspurt. Simon Freisem brachte sein Team zwei Minuten vor dem Ende mit 6:5 in Führung, Lazar Kilibarda legte wenige Sekunden später den Siegtreffer nach. Tim Focke sagt: „Es war kein schönes Spiel und wir wissen, dass wir uns noch steigern müssen. Aber was zählt, ist der Sieg.“

Gegen den Aufsteiger aus Köln hatte die SV Krefeld’72 in der B-Gruppe leichtes Spiel. Offensiv schoss die SVK früh aus allen Lagen und konnte sich dabei gewohnt auf das Duo um Dusan Dragic und Istvan Keresztes verlassen. Dragic erzielte sechs Treffer und kommt nach nur zwei Spielen bereits auf zwölf Saisontore. Keresztes traf immerhin viermal, entsprechend früh war das Spiel entschieden.

Mit einer weißen Weste von zwei Siegen führt die SVK die B-Gruppe souverän an. Teammanager Ferdinand Vogel: „Das war ein Pflichtsieg, aber in der Höhe nicht erwartbar. Heute lief es perfekt.“

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer