Play-offs: SC Wedding fehlt nur noch ein Sieg.

Krefeld. Die Wasserballer des SV Bayer Uerdingen haben etwas gutzumachen. Nachdem sie das erste Duell des Play-off-Viertelfinales gegen den SC Wedding am Donnerstag mit 8:9 verloren haben, wollen sie sich am Samstag in die Erfolgsspur zurückkämpfen. Sollten die Krefelder den Berlinern in der Bayer-Traglufthalle (ab 16.30 Uhr) den Schneid abkaufen, könnten sie den Sack in der "Best of three"-Serie am Sonntag (13 Uhr) zumachen. Und das wäre wohl Balsam für die geschundene Seele der Uerdinger, zogen sie doch im April gegen Wedding schon im Pokalhalbfinale den Kürzeren (7:8).

Ob ihnen die Revanche gelingt, wird Bayer-Coach Hermann Haverkamp allerdings nur telefonisch erfahren. Er steht Bayer in dieser Saison und auch darüber hinaus aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als Trainer zur Verfügung, hat am Freitag auf WZ-Anfrage aber versichert, dem Wasserball nach 52 aktiven Jahren natürlich erhalten zu bleiben. Er wurde am Donnerstag von Ralf Obschernikat und dem routiniertesten Bayer-Akteur, Tim Wollthan, vertreten. Und die haben am Samstag direkt ein großes Problem. Dominique Fabich, der mit Wollthan die Abwehr zusammenhalten soll, ist bei der Niederlage in Berlin nach einem harten Foul für ein Spiel gesperrt worden und könnte erst am Sonntag im entscheidenden dritten Spiel mitwirken.

Während Bayer sich berechtigte Hoffnungen auf den Halbfinaleinzug in der Meisterrunde machen kann, kämpfen die SSF Aegir Uerdingen und die SV Krefeld ’72 um den Klassenerhalt. Die SVK kann sich heute (16.30 Uhr) nach dem 11:8-Auftaktsieg bei Poseidon Hamburg an der Palmstraße aller Sorgen entledigen und würde sicherlich gerne auf ein drittes Spiel am Sonntag (12 Uhr/SVK-Freibad) verzichten. Derweil droht Aegir in die zweite Play-down-Runde abzurutschen. Die Uerdinger hatten am Donnerstag gegen den SVWeiden in Krefeld mit 1:5 das Nachsehen und kämpfen am Samstag (17 Uhr) in Weiden um ein drittes Spiel am Sonntag (11 Uhr). cz

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