Drijencic hadert nach 78:85 mit den Referees.

Uerdingen. Nach der Niederlage gegen Leverkusen verlor SC Bayer Uerdingen in der Basketball-Regionalliga auch das Heimspiel gegen den Dritten Noma Iserlohn mit 78:85, zeigte aber eine gute Leistung. "Wir haben die beste Verteidigung des Jahres gezeigt", sagt Mladen Drijencic.

Bayer begann zielstrebig und hochkonzentriert und führte zur Halbzeit 45:43. "Ich war überrascht und habe mich riesig gefreut", so Drijencic. In der Halbzeit schwor sich das Team ein, den dritten Saisonsieg einzufahren. Zwei Minuten vor Schluss stand es 78:78.

Doch wie schon im Hinspiel fühlten sich die Uerdinger von den Unparteiischen verschaukelt. "Die selben Schiris wie im Hinspiel haben wieder krasse Fehlentscheidungen in den entscheidenden Situationen getroffen. Ihnen fehlt das Fingerspitzengefühl", sagt Drijencic erbost.

So wurden Rottgardt und Powe im letzten Viertel wegen des fünften Fouls des Spielfeldes verwiesen. Bayer fehlten somit zwei Säulen im Schlussspurt. "Das war riesiges Pech für uns, aber ich bin stolz auf mein Team", so Drijencic.

Nächsten Sonntag ist Bayer zu Gast bei den Lions Mönchengladbach. Anpfiff ist um 17 Uhr in Neuwerk.

Bayer: Kehl, Rottgardt (je 20), Williams (13), Powe, Thönissen (je 8), Koch (9), Haferkamp, Jörg (je 0), Günther, Lusolo (nicht eingesetzt)

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