Nach einer verkorksten Saison wollen sich die Uerdinger erfolgreich zurückmelden.

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Der Weg zum Korb war den Bayer-Basketballern allzu oft versperrt.

Der Weg zum Korb war den Bayer-Basketballern allzu oft versperrt.

Bischof

Der Weg zum Korb war den Bayer-Basketballern allzu oft versperrt.

Uerdingen. Für die Basketballer des SC Bayer Uerdingen war der Zug in der 1. Regionalliga schon lange abgefahren, der Abstieg stand schon länger fest. Bricht das Team von Trainer Mladen Drijencic nach einer frustrierenden Saison auseinander, oder können die Verantwortlichen für die nächste Spielzeit doch eine schlagfertige Truppe zusammenstellen?

"Wir müssen uns Gedanken machen, wie wir in der nächsten Saison wieder voll angreifen können", sagt der Trainer. Heute findet eine Vorstandssitzung statt, dort soll die abgelaufene Saison eingehend analysiert werden. Denn bereits nach den Osterferien startet die Vorbereitung auf die neue Spielzeit in der 2. Regionalliga. "Ich bin sicher, dass wir uns erfolgreich zurückmelden werden", sagt Drijencic, der auf eine verkorkste Saison zurückkblickt.

Eine Saison mit vielen Rückschlägen und Unzulänglichkeiten

Die Uerdinger hatten in der Tat viele Rückschläge hinzunehmen. Schon vor Beginn der Spielzeit war die Josef-Koerver-Halle aufgrund eines Unwetterschadens mehrere Monate gesperrt. Die Stadt bot kaum Ersatz an, und Bayers Vorbereitung gestaltete sich schwierig und schleppend. Dauerhafte Verletzungen, Probleme mit den Arbeitszeiten der Spieler, Fehler bei der Teamzusammenstellung und persönliche Differenzen zwischen Trainer und Akteuren waren einige der zahlreichen Probleme bei den Bayer-Riesen.

"Wir müssen uns jetzt mit dem Vorstand zusammensetzen und die Karre wieder zum Laufen bringen", sagt Drijencic. Die Verpflichtung neuer Spieler ist dabei eine Grundvoraussetzung. Allerdings werde man sich dieses Mal mehr Gedanken über das Gesamtgefüge machen und das Team klüger zusammenstellen. Die Gefahr von Fehlinvestitionen sollen so "minimiert" werden. Ob und wie die bisherige Mannschaft in der 2. Regionalliga zusammenspielen wird, steht noch in den Sternen. "Die Entwicklung der Spieler ist für mich entscheidend", betont Drijencic.

Die Basketballer müssten sich fragen, ob sie immer 100 Prozent gegeben hätten, meint der Coach. In der vergangenen Saison war es wesentlich leichter, sich in ein funktionierendes Gefüge einzugliedern. Die Mannschaft hatte Erfolg und trug sich selbst auf einer Euphoriewelle, die letztlich zum Titel und Aufstieg in die 1. Regionalliga führte. Daran will Drijencic anknüpfen. "Wir müssen in der kommenden Saison wieder enger zusammenrücken", sagt der Coach.

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