Hülserin verliert gegen die Nummer eins.

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Juliane Schenk hat das Finale der Japan Open verloren.

Juliane Schenk hat das Finale der Japan Open verloren.

Sven Heise

Juliane Schenk hat das Finale der Japan Open verloren.

Hüls. Juliane Schenk hat ihren ersten Sieg bei einem Super- Series-Turnier am Sonntag zwar verpasst, aber mit Blick auf einen guten Setzplatz für die Olympischen Spiele 2012 in London kann die 28-jährige Hülserin trotzdem zufrieden sein. Sollte die Weltranglisten-8. ihre Position bis zu den Spielen behaupten oder gar noch einen Sprung nach vorne machen, blieben ihr die ganz schweren Partien zum Auftakt der Spiele erspart.

Für das verlorene Finale bei den Japan Open ist dies freilich nur ein schwacher Trost. Allerdings musste Schenk die Überlegenheit der Weltranglisten-1., Yihan Wang, auch neidlos anerkennen. Die Chinesin, gegen die die deutsche Meisterin und WM-Dritte dieses Jahres bereits bei den Indonesia Open den Kürzeren zog, war in allen Belangen überlegen. Die 23-jährige Weltmeisterin beeindruckte beim 21:16, 21:14-Sieg durch ihr fast fehlerfreies Spiel. Obwohl es zum ganz großen Coup nicht langte, hat Schenk, die zuvor die Weltranglisten-2. Wang Shixian (China) und die Weltranglisten-5. Saina Nehwal (Indien) ausgeschaltet hatte, gezeigt, dass sie jede Spielerin schlagen kann. Gegen Yihan Wang ist ihr das 2009 auch schon mal gelungen. cz

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